VP-Korosec: Leere Versprechungen und leere Kassen im Pflege- und Krankenhausbereich

SP-Stadträtin Brauner im Wunderland

Wien (VP-Klub) - Die Antrittsrede von Stadträtin Brauner klang vielversprechend und langjährige Forderungen der ÖVP Wien wurden endlich auch in das SP-Programm übernommen - passiert ist außer Versprechungen nichts. Die Sozialsprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, fordert endlich umfassende Maßnahmen statt leerer Versprechungen und planloser Einzelaktivitäten: "Die Menschen werden immer älter. Auf diese Entwicklung muss man sich vorbereiten und nicht warten, bis es zu spät ist. Die SP-Stadtregierung, allen voran Stadträtin Brauner, ignoriert die bekannten Daten und die Probleme im medizinischen Bereich, der Altenpflege und der Finanzierung häufen sich. Es besteht dringender Handlungsbedarf, will man den Kollaps des Gesundheits- und Sozialbereichs in Wien verhindern."

Leere Versprechungen im Pflegebereich

Der Ausbau der ambulanten Dienste lässt durch das Chaos der Umstrukturierung im Fonds Soziales Wien auf sich warten. Förderverträge mit Anbietern mobiler Dienste, die den Menschen den längeren Aufenthalt zu Hause ermöglichen sollten, fehlen. Korosec dazu: "Auch die versprochenen Pflegeheime in den Grätzeln, die seit Jahrzehnten von der ÖVP Wien gefordert werden, dürften vergessen worden sein. Für Stadträtin Brauner scheint auch Lainz ad acta gelegt. Vor zwei Jahren wurde der Skandal Lainz aufgedeckt, ein Jahr ist Brauner nun Stadträtin und noch immer liegen in Lainz 62% der Bewohner in 6-Bettzimmern."

"Brauners Aussage, auf 100 Bewohner kommen 66 PflegerInnen, klingt gut. Vergessen wurde jedoch zu erwähnen, dass diese 66 Personen den Betrieb 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche aufrecht erhalten müssen: um 100 Bewohner kümmern sich also nur 14 Pflegepersonen gleichzeitig. Auch hier zeigt sich, wie die SP-Stadtregierung die Menschen in dieser Stadt zum Narren hält", so Korosec.

Das finanzielle Chaos der Gemeindespitäler

Wie im Pflegebereich, herrscht auch im Krankenhausbereich der Stadt Wien Chaos. Die Sozialsprecherin der ÖVP Wien zur Notwendigkeit der langjährigen Forderung der ÖVP Wien nach einem Wiener Gesundheitsplan: "Die Stadt Wien verweigert nach wie vor die Erstellung eines Gesundheitsplans. Statt dessen arbeitet das riesige Gesundheits- und Sozialressort mit den Unternehmen Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) und Fonds Soziales Wien (FSW) plan- und ziellos weiter. Operationssäle stehen ab 14.00 Uhr leer, zu wenig Personal zur Betreuung der Patienten, Operationsräume ohne Klimaanlage etc. spiegeln den Untergang der Gemeindespitäler wider. Die Arbeit der Stadträtin Brauner ist nicht nur orientierungslos, sondern auch finanziell eine Misere. An allen Ecken und Kanten fehlt Geld, die Investitionen sinken und die Stadt Wien sieht untätig zu, wie die Gemeindespitäler zusehends zugrunde gehen. Die Zukunft sieht für die Wienerinnen und Wiener dieser Stadt angesichts dieser Tatsachen nicht so rosig aus, wie es uns immer wieder vorgegaukelt wird."

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