ÖH: Gehrer verwechselt politische Verantwortung mit Zentralismus

Bildungsministerin muss ihr Scheitern eingestehen

Wien (OTS) - "Die Rektoren machen was sie wollen. Das Ministerium stiehlt sich aus der Verantwortung" so kommentiert heute, Donnerstag, Barbara Blaha aus dem ÖH-Vorsitzteam die Aussagen der Bildungsministerin gegenüber der APA. Gehrer hatte im Gespräch mit der Presseagentur erneut die Probleme an den Universitäten verleugnet und behauptet, sie hätte klare Rahmenbedingungen vorgegeben. "Gehrers angeblich klare Rahmenbedingungen führen dazu, dass wir heute in Österreich unter anderem einen Numerus Clausus haben" stellt Blaha klar.

Dass Gehrer endlich Kommissionspräsidenten Barroso informiert, kann Rosa Nentwich-Bouchal aus dem ÖH-Vorsitzteam nur als späten PR-Gag interpretieren: "Dieser Brief kommt mindestens sechs Wochen zu spät. Die Universitäten können die aktuellen Probleme nicht lösen, weil Ministerin Gehrer sie seit Jahren unterfinanziert. Es gibt zu denken, dass die Bildungsministerin politische Verantwortung mit Zentralismus verwechselt. Gehrers politische Thesen kosten die Studierenden ihr Recht auf Bildung."

Die ÖH-Vorsitzenden frischen abschließend die drei zentralen Forderungen der Studierenden auf: "Es braucht den politischen Willen, die Unis ausreichend zu finanzieren, es braucht Rektoren die mit und nicht gegen Studierende arbeiten und es braucht endlich eine Bildungsministerin, die Probleme erkennen, analysieren und lösen kann."

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