Kranzl: Jugend hat ein Recht auf Ausbildung und Arbeitsplätze

Welttag der Jugend soll Aufmerksamkeit auf Anliegen der Jugend lenken

St. Pölten, (SPI) - Am 12. August 2000 wurde erstmals der internationale Tag der Jugend gefeiert, der 1999 von der Generalversammlung der UN beschlossen wurde. "Der Welttag der Jugend soll nicht nur auf das Recht der Jugend auf Teilnahme an verschiedenen nationalen und internationalen Aktivitäten erinnern, sondern er soll auch die Zusammenarbeit zwischen den Jugendorganisationen, den Regierungen und der UNO verbessern und den ständigen Dialog fördern", erläutert LR Christa Kranzl. "Der heutige Welttag der Jugend muss für uns Anlass sein, den aktuellen Problemen der Jugend in unserem Land verstärkt unsere Aufmerksamkeit zu widmen. Die vor wenigen Tagen veröffentlichten Arbeitsmarktdaten sprechen eine klare Sprache: Die Jugendarbeitslosigkeit hat im Juli 2005 um 12,5 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zugenommen. Auch die Zahl der Lehrstellensuchenden hat um 12,5 % zugenommen, demgegenüber sind um 4,4 % weniger offene Lehrstellen gemeldet als im Vorjahr. Der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit muss daher eines unserer vordringlichsten Ziele sein", so LR Kranzl weiter.****

"Um den jungen Menschen im Berufsleben die entsprechenden Perspektiven liefern zu können, ist aber nicht nur eine aktive Arbeitsmarktpolitik notwendig, sondern vor allem auch eine fundierte Ausbildung. Die Qualität der Schule muss daher weiter verbessert werden. Schule ist auf keinen Fall das geeignete Experimentierfeld für Sparmaßnahmen! Ganz im Gegenteil, es muss weit mehr als bisher in die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen investiert werden. Weniger Kinder in den Schulklassen, eine Ausweitung des Förderangebotes und eine umfassende Nachmittagsbetreuung mit pädagogischer Begleitung sind nur einige der Schritte, die auf diesem Weg zu machen sind. Der Jugend gehört die Zukunft - wir sind verpflichtet dafür zu sorgen, dass sie dazu die besten Voraussetzungen hat", so LR Kranzl abschließend.
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