Steirisches BZÖ fordert sofortige Öffnung der Landestankstellen

Untätigkeit der Landesregierung unterstützt Wegelagerei der Treibstoffkonzerne

Graz (OTS) - "Ich gewinne langsam den Eindruck, dass die Landesregierung mit den Treibstoffkonzernen unter einer Decke steckt. Anders ist es nicht zu erklären, warum sich ein Herr Schöggl so wehrt die Landestankstellen nach Kärntner Modell für die Steirerinnen und Steirer zu öffnen. Mit dem heutigen Tag ist ein neuerlicher Rekordpreis zu Lasten der Autofahrer und des Wirtschaftsstandortes Steiermark erreicht. Statt sich hier auf die Hinterbeine zu stellen und die steirischen Autofahrer vor dieser Wegelagerei der Konzerne zu schützen, überlegt sich die steirische Landespolitik lieber, wie sie den lästigen Förderskandal vertuschen könnte. Die Untätigkeit dieser Allianz aus SPÖ, ÖVP und Schöggl-FPÖ unterstützt diese Abzocke gegenüber den Konsumenten", so der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz.

Die Politik versage in diesem Bereich vollkommen. Wirtschaftsminister Bartenstein habe es in der Hand, mittels einer Verordnung den Höchstpreis zu limitieren. Es grenze an pure Fahrlässigkeit gegenüber den österreichischen Arbeitnehmern- und Arbeitgebern, hier nicht die richtigen Maßnahmen sofort zu treffen. Jeder verantwortliche Politiker vergehe sich damit am Wirtschaftsstandort und an den Arbeitsplätzen.

Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider habe bereits vor mehr als einem Jahr die Landestankstellen zur Zufriedenheit der Bevölkerung geöffnet. Durch die Öffnung der Landestankstellen konnte auch der Preis an den übrigen Tankstellen im Land Kärnten gesenkt werden.

"Das Preistreibertrio Klasnic, Schöggl und Bartenstein wird den Menschen erklären müssen, warum sie in ihrem Bereich alles unterlassen, um den Steirerinnen und Steirern einen günstigeren Treibstoff zu ermöglichen", so Grosz abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

BZÖ Steiermark
Mobil: 0676/8666-2676
Tel.: 0316/877-2676

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZO0003