ASFINAG: Generalsanierung der A10 Tauern Autobahn zwischen Gmünd und Spittal startet

Beginn der größten Autobahnbaustelle der nächsten beiden Jahre

Wien (OTS) - An diesem Wochenende startet auf der A10 Tauern Autobahn zwischen Gmünd (km 129) und Knoten Spittal / Millstättersee (km 139) eine dringend notwendige Generalsanierung.

Nach einer Verbreiterung der Richtungsfahrbahnen auf 11,5 m Deckenbreite im Freilandbereich bzw. 12,0 m Breite zwischen den Randleisten auf Brücken werden im Rahmen der Generalsanierung die Fahrbahndecken (Beton- bzw. Asphaltdecken auf Brücken) komplett erneuert.

DI Franz Lückler, Vorstandsdirektor der ASFINAG: "Die Generalsanierung der A10 Tauernautobahn zwischen Gmünd und Spittal ist mit 100 Mio. Euro das größte und umfangreichste Sanierungsprojekt der nächsten beiden Jahre. Vor allem der große Brückenanteil macht die Generalsanierung dieses rund 10 km langen Abschnittes sehr zeitaufwendig und kostenintensiv."

Zwischen September 2005 und Ende Juni 2006 wird die Richtungsfahrbahn Salzburg generalsaniert, ab Anfang Juli 2006 und Mitte Oktober 2007 die Richtungsfahrbahn Villach, wobei bereits ab Ende Juni 2007 (also rechtzeitig vor dem Start des Sommerreiseverkehrs) auf der Hauptfahrbahn keine Behinderungen mehr für den Verkehr bestehen werden.

Generalsaniert werden ebenfalls 15 im Sanierungsabschnitt befindliche Brücken-objekte, Unter- und Überführungen. Zusätzlich wird die Oberflächenentwässerung dem aktuellen Stand der Technik angepasst und die erforderlichen Absetzbecken errichtet.

Zusätzlich wird im Rahmen dieser Generalsanierung im Bereich der Ortschaft Trebesing über eine Strecke von 848 m eine Einhausung über der Autobahn errichtet. Der Querschnitt der Einhausung sieht zwei Fahrstreifen plus Pannenstreifen je Richtungsfahrbahn vor. Um bei der Einhausung eine entsprechende Verträglichkeit mit dem Landschaftsbild sicher zu stellen, wird diese teilweise eingeschüttet. Darüber hinaus werden im gesamten Generalsanierungsbereich Lärmschutzwände am Rand der Richtungsfahrbahnen sowie im Mittelstreifen mit Höhen zwischen 2,0 m und 5,5 m errichtet. Insgesamt werden über 47.000 m2 Lärmschutzwände gebaut.

Die ASFINAG finanziert dieses Projekt durch die Mauteinnahmen und den Mitteln aus dem Vignettenverkauf.

Lückler: "Um den Baustellenbereich neben den ASFINAG-Standard Sicherheitseinrichtungen noch sicherer zu gestalten, wird ab Anfang November 2005 eine Section Control den größten Abschnitt der Baustelle überwachen."

Dafür wird die derzeit im Bereich Haid-Sattledt eingesetzte mobile Anlage nach Kärnten verlegt.

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