VP-Scharf: Tempo 30 wo nötig, Tempo 50 wo möglich!

Wien (VP-Klub) - Gegen die Einführung einer generellen "Tempo 30 km/h-Zone" im siebten Bezirk sprach sich heute der Klubobmann der Neubauer ÖVP Bezirksräte, Dr. Thomas Scharf, aus. "Die natürlichen Gegebenheiten und Notwendigkeiten lassen einerseits in vielen Bereichen sowieso kein höheres Tempo zu, andererseits forciert die Beibehaltung von Tempo 50 - wenn möglich - einen kontinuierlichen Verkehrsfluss", so Scharf anlässlich der neu entflammten Diskussion um "Tempo 30" in Wien.

Das Motto für eine sinnvolle Gestaltung der Verkehrsströme im innerstädtischen Bereich muss demnach ’Tempo 30 wo nötig, Tempo 50 wo möglich’ lauten", erklärte der Neubauer ÖVP-Klubobmann. Als Beispiel für eine sinnvolle "Tempo 30 Lösung" im Bezirk nannte Scharf die von der ÖVP durchgesetzte Geschwindigkeitsbeschränkungen im Bereich der Seidengasse. Schule, Kindergarten und Seniorenheim in diesem Bereich haben zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, insbesondere für Fußgänger, diesen Lösungsschritt erfordert. Daher plädiert Scharf für eine differenzierte Vorgangsweise.

Auch der Ansatz, dass Hauptstraßen bzw. Straßen mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Tempo 30 ausgenommen werden sollen, scheint dem Neubauer ÖVP-Klubobmann nicht sinnvoll - schließlich habe sich Tempo 30 auf der Mariahilfer Straße bestens bewährt. "Die Abwägung von Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und nicht eine parteipolitisch motivierte Scheindebatte sollte im Mittelpunkt der Überlegungen stehen", stellte Scharf abschließend fest.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse@oevp.wien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0002