Findeis: Kriminalität in Niederösterreich weiterhin hoch

Warnung vor weiteren Kürzungen im Innenressort; Sommermonate-Statistik darf nicht über signifikant hohe Kriminalität hinwegtäuschen

Wien (OTS) - "Eine ‚Sommermonate-Statistik’ sowie eine seit wenig mehr als einen Monat in Kraft befindliche Umstrukturierung bei der Exekutive als Erfolg der Kriminalitätsbekämpfung zu interpretieren ist wohl mehr als mutig - und wohl ist hier auch eher ein frommer Wunsch Vater des Gedankens. Die Kriminalität in Niederösterreich bleibt in den ersten 7 Monaten des Jahres 2005 ungebremst hoch, ja viele Delikte finden ja nicht einmal mehr Eingang in die Statistik. Denn viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher zeigen sie nicht mehr an", kommentiert der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hermann Findeis, die jüngsten Zahlen aus dem Innenministerium.****

Jedenfalls gilt es, trotz der vorsichtig positiven "Sommer-Zahlen", vor erneuten Kürzungen und Einsparungen im Bereich der Exekutive zu warnen. Der Grund dafür ist eine Anordnung des Finanzministers für weitere Budgetkürzungen im Innenministerium. So sollen im Jahr 2005 nicht weniger als 64 Millionen Euro eingespart werden. "Das ist der völlig falsche Weg. Die Regierung plant weniger Beamte, weniger Ausstattung und weniger Sicherheit. Ebenso sollen ja nach dem beschlossenen Bundesbudget für das Innenressort bis Ende des Jahres 2005 mehr als 900 Beamtinnen und Beamte abgebaut werden. Mit weniger BeamtInnen und weniger Ausstattung kann man nicht mehr Sicherheit erreichen. Ohne eine nachhaltige Aufstockung des Personalstandes und eine Verbesserung der Ausrüstung wird es nicht möglich sein, die Kriminalität wirklich dauernd zu senken", wendet sich Findeis strikt gegen neuerliche Kürzungen.
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