Haubner denkt weiter

Eltern sind laut aktueller OGM-Studie mit staatlichen Familienleistungen zufrieden - BM Haubner für die steuerliche Absetzbarkeit der Kinderbetreuung

Wien (BMSG/OTS) - 72 Prozent der Haushalte mit Kindern unter 18 Jahren sind in Österreich mit den staatlichen Familienleistungen zufrieden. Im Kinderbetreuungsgeld sehen 61 % mehr Vorteile, bei den unter 30 Jährigen beträgt die Zustimmung sogar 77 Prozent. Diese Ergebnisse präsentieren heute Familienministerin Ursula Haubner und Wolfgang Bachmayer (OGM) in einer repräsentativen Erhebung über die Zufriedenheit der Eltern mit der österreichischen Familienpolitik. "Mir war wichtig, die Eltern selbst danach zu befragen, wo es Zustimmung, aber auch möglichen Handlungsbedarf bei den österreichischen Familienleistungen gibt", erklärt Ursula Haubner. "Ich bin froh, dass vor allem der häufig geäußerte Vorwurf, das Kinderbetreuungsgeld sei ein "Zurück an den Herd"-Projekt, gerade von jungen Eltern nicht geteilt wird", so Haubner weiter. *****

Mehrheit für steuerliche Absetzbarkeit

Auf die Frage, ob sich Familien mit Kindern gegenüber anderen Bevölkerungsgruppen bevorzugt oder nach wie vor benachteiligt fühlen, empfinden sich 40 Prozent der Befragten als benachteiligt. 50 Prozent sehen in der steuerlichen Absetzbarkeit der Kinderbetreuung eine große Chance - vor allem Alleinerzieher/innen (56 Prozent) und Eltern mit mehr als drei Kindern (57 Prozent). Für die Familienministerin Anlass genug, ein erstes, mögliches Modell zur steuerlichen Berücksichtigung der Kinderbetreuung errechnen zu lassen, um die Diskussion mit einem konkreten Beispiel zu veranschaulichen.

Fallbeispiel zur steuerlichen Entlastung der Familien

"Ich kann mir einen Kinderbetreuungszuschlag zum Kinderabsetzbetrag vorstellen, der alle Eltern mit Kindern zwischen vier bis zehn Jahren berücksichtigt. Das heißt eine Erhöhung um 70 Prozent zum jetzigen Kinderabsetzbetrag von 50,9 Euro", so Haubner. Das bedeutet zum Beispiel für eine Familie mit zwei Kindern im Alter von sechs und acht Jahren einen Mehrbetrag von 72,8 Euro pro Monat und damit 873,6 Euro mehr pro Jahr.
Dieses Modellbeispiel eines steuerlichen Absetzbetrages für die Kinderbetreuung würde alle Eltern berücksichtigen. Und gleichzeitig die volle Wahlfreiheit der Eltern über die Form der Kinderbetreuung wahren. Ob Kindergartenplatz oder Kindermädchen, Tagesmutter oder Hort - alle Formen würden damit steuerlich berücksichtigt.

Die geschätzten Kosten dieses Fallbeispiels einer steuerlichen Berücksichtigung der Kinderbetreuung würden sich, wie auch bei der ersten erfolgreichen Steuerreform 2004, im Rahmen von rund 250 Mio. Euro bewegen. Fast 600.000 Kinder und ihre Eltern würden davon profitieren. (Schluss) bxf

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