SP-Kaufmann: Mariahilf für Fußgänger immer benutzerfreundlicher

Gehsteigverbreitungen im Bezirk auf einer Länge von einem Kilometer

Wien (SPW-K) - "Es fehlen nur noch wenige Meter, dann haben wir im Bezirk den Kilometer geschafft," freut sich die Mariahilfer SP-Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann über die Gehsteigverbreiterungen im Bezirk. In der Gumpendorfer Straße 96 bis 98 wird derzeit an der Verbreiterung des Gehsteiges gearbeitet. Weitere Bürgersteige wie zum Beispiel in der Hofmühlgasse zwischen Mollardgasse und Magadalenenstraße sind projektiert, informierte Mittwoch Kaufmann in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien.

Ein Stückchen weiter, ebenfalls in der Hofmühlgasse, wurde in diesem Sommer ein Nadelöhr für FußgängerInnen entfernt. Das schmale Trottoir wurde zwischen Hausnummer 22 bis 24 und ums Ecke in der Gumpendorfer Straße von Nummer 71 bis 73 auf komfortable 2,50 Meter ausgebaut. Das sind immerhin 70 Laufmeter. Kaufmann: "Gerade im dichtverbauten Mariahilf ist es wichtig, ein sicheres Terrain für die schwächsten VerkehrsteilnehmerInnen, die Fußgängerinnen und Fußgänger, zu schaffen. Die Straßen und Plätze im Bezirk sollen auch Platz zum Flanieren und zum Aufenthalt bieten. Urbane Lebensqualität ist eng mit der Qualität des öffentlichen Raums verbunden", betonte die Bezirksvorsteherin.

Ein Drittel aller Wege wird zu Fuß zurückgelegt

Jede Auto-, U-Bahn-, Tram-, Bus- oder Radfahrt beginnt und endet mit einem Fußweg. Studien zeigen, dass ein Drittel aller Wege zu Fuß zurückgelegt wird. Ältere Menschen und Personen, die für Haushalt und Familie tätig sind, gehen in der Stadt noch mehr zu Fuß. 60 Prozent aller Fußwege werden von Frauen absolviert. "Daher ist Steigerung der Qualität der Wege für Fußgängerinnen sowie die Verbesserung der Mobilitätschancen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen für mich ein besonders wichtiges Anliegen", erklärte Kaufmann.

Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden gab der Bezirk - so wie für andere Verkehrsarten üblich - für den "FußgängerInnenverkehr" Mindeststandards vor: Komfortable Gehwege erlauben zwei Erwachsenen das Begegnen ohne auf die Fahrbahn auszuweichen. Sie sind daher zwei Meter breit und in einer Breite von 1,5 Meter frei von Hindernissen (Verkehrszeichen, Werbetafeln). Stark frequentierte Gehwege sind entsprechend größer dimensioniert. Diese Standards wurden im Bezirk an vielen Ecken umgesetzt. In der Schmalzhofgasse wurde der Gehsteig um bis zu einem Meter verbreitert. Gehsteigverbreiterungen funktionieren auch in engen Gassen, wie das Grätzel hinter dem Theater an der Wien zeigt. Hier bieten die Millöckergasse und die Papagenogasse für Passanten nun mehr Platz. "Die veraltete Denkweise: Was übrig bleibt, ist Gehsteig, behindert viele Menschen in ihrem Alltag. Sie gilt nicht mehr für Mariahilf. Wir arbeiten für Sicherheit sowie Komfort und gegen den Stau am Bürgersteig", stellte Kaufmann abschließend fest. (Schluss)

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