Staatssekretär Morak überreichte Staatspreis für europäische Literatur

Wien (OTS) - Staatssekretär Franz Morak überreichte dem englischen Schriftsteller Julian Barnes gestern in Salzburg den mit 22.000 Euro dotierten "Österreichischen Staatspreis für europäische Literatur 2004". Der seit 1965 vergebene Preis wurde u. a. Cees Nooteboom, Umberto Eco, Friedrich Dürrenmatt und Simone de Beauvoir zuerkannt. In seiner Rede ging Morak auf die große Erzählkunst des Autors ein.

„In allen seinen Werken verbindet sich das Erzähltalent des erfahrenen Romanciers und die stilistische Brillanz des genauen Beobachters mit dem Wissen des literarisch und historisch Gebildeten. Egal ob Roman, Erzählung oder literarischer Essay: Immer hat Julian Barnes der jeweiligen Gattung zu neuem Glanz verholfen“, so Morak. Immer sei Barnes für seine Leser ein Verführer geblieben, der neben seiner Intelligenz, seiner Bildung und seiner literarischen Kunst „über die wunderbare Gabe verfügt, mit unübertroffener Leichtigkeit klug und kurzweilig zu erzählen und mit sanfter Ironie gegen Hochmut, Eitelkeit und Größenwahn aller Art zu immunisieren“, so der Staatsekretär.

Der ebenfalls anwesende britische Kulturminister Lammy ging in seiner Rede auf die Rolle der Literatur als universelle Sprache ein. „Trotz verschiedener Sprachen und Kulturen ist es die Literatur, die uns in Europa verbindet und durch die wir miteinander kommunizieren. Wir danken unseren Schriftstellern, die uns mit ihrer Kunst zur Seite stehen“, so Lammy.

Bundeskanzleramt/Bundespressedienst
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