Kräuter zu e-card-Desaster: Kandlhofer - der Seipel des Hauptverbandes?

Rauch-Kallat hat völlig versagt

Wien (SK) "Unbegreiflich" ist für SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter nach Bekanntwerden des Rechnungshofberichts zur e-card, dass Hauptverbandschef Kandlhofer noch immer im Amt ist. "Der Rechnungshof bestätigt, dass bei Einführung der Chip-Karte Millionen verbraten wurden: Fehlende Ausschreibungen, 175 Euro Stundenlohn für externe Berater fürs Autofahren, überhöhte Gehälter, Zahlungen an Leute, mit denen es gar keine Verträge gab. Kandlhofer wird schön langsam zum Seipel der Sozialversicherung. Dass Kandlhofer weiterhin im Hauptverband Chaos stiften kann, ist eindeutig Rauch-Kallats Verantwortung", so Kräuter am Samstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Im Lichte des jetzigen Berichts sind die bisherigen Beschönigungsversuche Kandlhofers zum Projekt e-card für Kräuter "empörend": Noch im Rechnungshofausschuss am 19. April hatte Kandlhofer wörtlich wiederholt "dass kein Euro und kein Cent unnötig verbraten wurde". Laut Rechnungshof betragen die Mehrkosten aber 22 Millionen Euro, das sind 27 Prozent der Gesamtkosten, so Kräuter, der den Rücktritt des Hauptverbandschefs fordert.

Bestätigt werde so auch, dass die zuständige Ministerin Rauch-Kallat völlig versagt habe und als Gesundheitsministerin völlig überfordert sei. Kräuter erinnerte nur an die chaotische Einführung der Chefarztpflicht oder die vollkommen unzureichenden Konsequenzen aus dem Medikamentenskandal. (Schluss) ah

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