BZÖ-Schmalenberg: Stopp den Schikanen im Gemeindebau!

Zitrone der Woche an Stadtrat Faymann

Wien (OTS) - "In der jüngsten Zeit häufen sich Beschwerden über verstärktes Mobbing in den Wiener Gemeindebauten. Mieter werden gezielt unter Druck gesetzt ihre Wohnungen freiwillig zurück zu geben", berichtete heute die gf. Klubobfrau des BZÖ-Wien, Mag. Heidrun Schmalenberg.

Das Strickmuster ist dabei immer wieder dasselbe: anonyme Beschwerden, wobei den Betroffenen die Auskunft darüber verweigert wird, was der Inhalt dieser Beschwerden ist, verschleppte Versuche Konflikte zwischen Mietern zu bereinigen, oft auch ungerechtfertigte Übersiedlungen in kleiner Wohnungen.

"Stadtrat Faymann und sein Ressort weiß über die Missstände seit Monaten Bescheid, es wird aber nichts unternommen. Aus diesem Grund hat sich Wohnbaustadtrat Faymann die Zitrone der Woche mehr als verdient", so Schmalenberg.

Faymann hat großen Handlungsbedarf. Mit Spannung erwartet Schmalenberg die Beantwortung ihrer diesbezüglichen Anfragen an den Wohnbaustadtrat.

Das BZÖ-Wien hat eine Vielzahl von Verbesserungsvorschlägen präsentiert, so sollte danach getrachtet werden, dass Familien mit Kindern in Häusern untergebracht werden, wo schon Familien mit Kindern wohnen. Bei Wiener Wohnen soll eine Konfliktbereinigungsstelle eingerichtet werden. Die Zahl der Notwohnungen soll den tatsächlichen Bedarf angepasst werden.

"Die heutige Praxis auf Beschwerden mit einem Brief über die korrekte Wohnungsrückgabe zu antworten, ist zynisch. Für das BZÖ ist jedenfalls der Mensch wichtiger als das System, deshalb werden wir mit Nachdruck die Abstellung der Missstände bei Wiener Wohnen drängen", schloss Schmalenberg.

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