60. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki Bundespräsident Dr. Fischer gedenkt der Opfer und mahnt vor Atomwaffen

Wien (OTS) - Am 60. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, deren dramatische Folgen erst vor wenigen Tagen in einem aufrüttelnden Fernsehbericht in Erinnerung gerufen wurden, versammeln sich heute weltweit wieder unzählige Menschen, um der Opfer von Hiroshima und Nagasaki zu gedenken und gegen den Einsatz von Atomwaffen, aber auch gegen die Weiterverbreitung von Atomwaffen zu protestieren, sagte heute Bundespräsident Dr. Heinz Fischer.

Der Abwurf der Atombomben auf zwei japanische Städte im August 1945 hat in der Folge zu einem atomaren Wettrüsten geführt, das dafür verantwortlich ist, dass wir auch heute " 60 Jahre später " im Schatten der Gefahr von Atomwaffen leben müssen, die durch eine Weiterverbreitung von Atomwaffen noch vergrößert wird.

Es muss deshalb unser Interesse sein, alle Mitgliedstaaten der UNO und alle zivilisierten Völker davon zu überzeugen, dass ein Einsatz von Atomwaffen unter keinen Umständen in Frage kommen darf, sagte der Bundespräsident. Der Schrecken eines Atomkrieges muss künftigen Generationen erspart bleiben.

Österreich kann in diesem Zusammenhang ein gutes Bespiel bieten und seine Stimme für eine Welt erheben, die sich der Gefährlichkeit von Atomwaffen voll bewusst ist, für eine lückenlose Kontrolle durch die IAEO sorgt und für einen Verzicht auf Atomrüstung anstrebt.

Das Gedenken an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki am 60. Jahrestag des Abwurfes von Atombomben ist eine ernste und bleibende Mahnung, internationale Probleme nicht durch Krieg zu lösen und Massenvernichtungswaffen zu ächten, schloss Bundespräsident Dr. Heinz Fischer.

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