AK Wien: Bundeskanzler vergisst beim angekündigten Investitions- und Wachstumspaket auf Wien

Vizepräsident Norbert Bacher kritisiert Ausgrenzungspolitik der Regierung

Wien (OTS) - Unverständnis zeigt der Vizepräsident der AK Wien, Nobert Bacher, für die "Ausgrenzungspolitik der Regierung", ausgerechnet Wien soll am sogenannten Investitions- und Wachstumspaket nicht beteiligt werden. Den Ausschluss damit zu begründen, dass Wien keine Regionalförderungsgebiete aufweise, lässt Bacher nicht gelten: "Das ist fadenscheinig. Wien hat beträchtliche eigene Anstrengungen und Mittel des Landes aufgewendet, um den Arbeitsmarkt und das Wirtschaftswachstum positiv zu beeinflußen. Der Ausschluss Wiens aus dem angekündigten Investitions- und Wachstumspaket ist ein Affront gegenüber allen, die in Wien arbeiten oder Arbeit suchen und den Wiener Unternehmern. Wien hat Ziel2- und Urban-Fördergebiete, gewisse Förderungen sind also durchaus zulässig." Wien, so der AK Vizepräsident, ist der Wachtumsmotor Österreichs und größter regionaler Arbeitsmarkt, von der verfehlten Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik der Regierung jedoch genauso betroffen wie andere Bundesländer auch. Aber nicht nur die Wienerinnen und Wiener werden von dieser Fehlentscheidung vor den Kopf gestossen. Auch rund 250.000 Menschen aus Niederösterreich, dem Burgenland, der Steiermark, Oberösterreich und Kärnten pendeln ein und arbeiten in dieser Stadt. Darüberhinaus ist Wien für zahlreiche Gewerbebetriebe aus diesen Bundesländern ein unverzichtbarer Markt. "Jahrelang hat die Regierung zu wenig für Beschäftigung und Wachstum in Österreich getan. Gipfel für Gipfel ist ergebnislos verlaufen. Die Ausgrenzung Wiens von der angekündigten Initiative läßt nur den Schluss zu, dass die Regierung wieder einmal nur halbherzig an das drängendste Problem in Österreich herangeht. Von der Wachstumsschwäche und der Arbeitslosigkeit sind alle betroffen, daher müssen auch alle Wirtschaftsbetriebe und alle Beschäftigten in Österreich von einer Initiative profitieren", fordert Bacher ein Umdenken von Bundeskanzler Schüssel.

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