Fuhrmann: Wohnen und Mobilität für Junge leistbarer machen

JVP unterstützt junge Menschen auf ihrem Weg in die Selbständigkeit

Wien, 5. August 2005 (ÖVP-PK) "Die ersten eigenen vier Wände sind für einen jungen Menschen der erste Schritt in ein eigenständiges, selbst bestimmtes Leben. In den vergangenen Jahren sind die Mietpreise am Wohnungsmarkt genauso wie bei Heimzimmern in Ausbildungsheimen derart gestiegen, dass dieser erste Schritt in Richtung eines eigenen Lebens nahezu unfinanzierbar geworden ist", sagte die Bundesobfrau der Jungen ÖVP, Abg.z.NR Silvia Fuhrmann, heute, Freitag, in einer Pressekonferenz. Zu den steigenden Mieten und Betriebskosten würden zusätzlich die Kaution in Form von drei Monatsmieten und der ebenso hohe Betrag für die Maklerprovision hinzukommen. ****

Unterm Strich müssten junge Menschen insgesamt eine halbe Jahresmiete für Kaution und Makler ausgeben, wobei die Anschlusskosten für Heizung, Warmwasser, Strom, Internet, Telefon usw. noch dazu gerechnet werden müssten. Dieser Umstand gestalte den Einstieg in den eigenen Wohnraum als nahezu unleistbar, so Fuhrmann weiter. Die Junge ÖVP fordere daher Maßnahmen zur Senkung der Einstiegskosten für Erstwohnungen junger Menschen. Als "möglichen Schritt in diese Richtung" könne sie, Fuhrmann, sich eine gesetzliche Kürzung der Höchstprovision von Immobilienmaklern von maximal drei auf nur eine Monatsmiete vorstellen. Zudem spreche sich die Junge ÖVP für die verstärkte Schaffung von für Junge leistbarem neuem Wohnraum und für eine staatliche Unterstützung der ersten Wohnung in Form einer "Ausstandsprämie" aus.

Im Bereich der Mobilität setzt sich die JVP für eine Liberalisierung des Fahrschulgewerbes ein. Durch ein Mehr an Wettbewerb soll eine Verbesserung des Preis-Leistungs-Verhältnisses in der Führerscheinausbildung erreicht werden. "Durch eine regelrechte Explosion der Führerscheinkosten in den vergangenen Jahren ist der Erwerb der Fahrerlaubnis für junge Menschen geradezu unleistbar geworden. Hier muss etwas unternommen werden. Dieser Entwicklung muss gegengesteuert werden", so die JVP-Obfrau. Nicht zuletzt, weil der Führerschein und die damit verbundene Flexibilität oft auch ein wichtiges Job-Kriterium sei.

Auch hinsichtlich qualitativer und pädagogischer Ausgestaltung der Führerscheinausbildung fordert die Junge ÖVP Verbesserungen. "Eine pädagogisch gute Fahrausbildung vermittelt dem/der Kursteilnehmer/in zweifellos in weniger Stunden mehr Wissen und trägt damit auch indirekt zur Hebung der Verkehrssicherheit bei", so Fuhrmann weiter. In diesem Zusammenhang forderte Fuhrmann regelmäßige "Audits" für Fahrschulen, sowie eine Prüferausbildung für Führerscheinprüfung. Um österreichweit einheitliche Qualitätsstandards zu gewährleisten, solle die Schaffung eines Berufsbildes "Führerscheinprüfung" erwogen werden.

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