Gusenbauer zum Hiroshima-Tag: Weltweite Bedrohung durch Kernwaffen noch nicht gebannt

SPÖ-Chef fordert generelle Ächtung von Kernwaffen

Wien (SK) SPÖ-Bundesparteivorsitzender Alfred Gusenbauer warnte am Freitag anlässlich des bevorstehenden Hiroshima-Tages am 6. August vor der nach wie vor bestehenden weltweiten atomaren Gefahr. "Sechzig Jahre nach der Wiederkehr jenes Tages, an dem Hiroshima ausgelöscht wurde, genügt es nicht, an die damaligen Ereignisse und das Leid der hunderttausend Opfer zu erinnern. Es muss gleichzeitig aufgezeigt werden, dass die Welt - auch lange nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes - durch die in den letzten Jahrzehnten nur noch vernichtender gewordenen Kernwaffen weiter bedroht wird", so Gusenbauer gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Der SPÖ-Chef betonte, dass die Sozialdemokratie sich gerade an einem solchen Gedenktag zur Fortsetzung ihrer Bemühungen, die Welt friedlicher zu machen und der ständigen Bedrohung durch atomare Waffen gegenüberzutreten, bekenne. ****

"Gerade angesichts des Strebens zahlreicher Staaten nach der Erlangung von Kernwaffen - gerade auch angesichts des aktuellen Konflikts mit dem Iran - muss über die Forderung hinaus, den Atomwaffen-Sperrvertrag strikt und konsequent einzuhalten, auch die Notwendigkeit aufgezeigt werden, Kernwaffen generell zu ächten", forderte Gusenbauer. Abschließend betonte der SPÖ-Vorsitzende, dass die Sozialdemokratie stets für eine politisch friedliche Konfliktlösung eingetreten sei. "Wir sind weiterhin davon überzeugt, dass Gespräche und Verhandlungen zu besseren und tragfähigeren Ergebnissen führen, als militärischer Druck oder gar militärische Strafaktionen." (Schluss) up

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