Langes Warten auf Abfertigung

Linz (OTS) - Als Dank dafür, dass er 16 Jahre im Unternehmen beschäftigt war, musste ein Arbeitnehmer aus Leonding drei Jahre um seine Abfertigung streiten. Die AK verhalf ihm zu seinem Recht und zu seinem Geld: 10.930 Euro musste das Unternehmen nachträglich ausbezahlen.

Seit 1985 gehörte ein Spengler aus Leonding mit saisonal bedingten Winterunterbrechungen quasi zum Inventar einer Paschinger Spenglerei. Ende 2001 wurde der Arbeitnehmer mit einer Wiedereinstellungszusage gekündigt. Im März 2002 teilte der Mann dem Unternehmen aber mit, dass er nicht mehr im Betrieb arbeiten wolle. Durch die Nichtannahme der Wiedereinstellungszusage wurde nun ein Abfertigungsanspruch im Ausmaß von sechs Monatsgehältern fällig.

Trotz mehrmaliger Intervention sah der Arbeiter keinen müden Cent, weshalb er die AK um Hilfe bat. Unglücklicherweise starb der ehemalige Dienstgeber während des laufenden Gerichtsverfahrens, sodass das Verfahren erst nach langer Unterbrechung gegen die Erbin fortgesetzt werden konnte.

Dank dem Einsatz der Rechtsabteilung der Arbeiterkammer gelang es schließlich doch noch - drei Jahre nachdem das Dienstverhältnis beendet worden war - sich mit der Erbin auf einen Vergleich über die gesamte Abfertigung in Höhe von 10.930 Euro zu einigen.

Da es immer wieder zu Unklarheiten bei Ansprüchen etwa nach einer Kündigung kommt, bietet die Arbeiterkammer unter www.arbeiterkammer.com einen Überblick zu arbeits- und sozialrechtlichen Themen an.

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