Medien ATX-Analyse: Bank Austria Creditanstalt dominiert neuerlich internationale Presse

Innsbruck/Wien (OTS) - Die APA-Töchter APA-OTS und MediaWatch analysieren im Service "Medien-ATX" monatlich die Präsenz der österreichischen börsennotierten Unternehmen in den führenden Wirtschaftstageszeitungen Deutschlands und der Schweiz. Das aktuelle Ranking wird neuerlich von der Bank Austria Creditanstalt angeführt, gefolgt von der Austrian Airlines Group und der OMV.

Die Übernahme der Hypo Vereinsbank (HVB) durch die italienische Unicredito ist in den internationalen Medien nach wie vor ein stark präsentes Thema. Die mit der Übernahme verbundenen Auswirkungen schlagen sich auch auf die mediale Berichterstattung über die österreichische HVB-Tochter Bank Austria Creditanstalt (BA/CA) nieder, welche in diesem Kontext vermehrt erwähnt wird. Weiters ist die BA/CA mit ihrer Rolle als "Ertragsbringer" der HVB - bedingt durch das hohe Wachstum im Osten medial sehr stark präsent. Das Themenprofil der BA/CA wird folglich von den Themenbereichen Mergers und Acquisitions (19 Aussagen) und Unternehmenssituation (18 Aussagen) dominiert.

An zweiter Stelle des Medien-ATX-Rankings des Monats Juli folgt die Austrian Airlines Group mit 51 Nennungen. Trotz der Umsatzsteigerung im ersten Halbjahr hat die AUA hohe Verluste eingeflogen.

Im aktuellen Untersuchungszeitraum konnten bis auf BWT, Generali Holding Vienna und Palfinger alle ATX-Unternehmen einen medialen Niederschlag verzeichnen. Neun der 22 ATX-Unternehmen erreichten jedoch weniger als zehn Nennungen. Die primär angesprochenen Themengebiete sind Mergers und Acquisitions (62 Aussagen), Börse und Finanzmarkt (56 Aussagen) und Unternehmenssituation (56 Aussagen).

Die hohe Präsenz von Mergers und Acquisitions lässt sich einerseits auf die bereits erwähnte HVB-Übernahme durch die Unicredito (und deren Auswirkungen auf die BA/CA) zurückführen, andererseits aber auch auf die Aufstockung des OMV-Anteils an Borealis-Aktien (von 25 auf 35 Prozent). Die OMV erhalten dadurch -gemeinsam mit ihrem Hauptaktionär IPIC - die vollständige Kontrolle über die größte petrochemische Anlage in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

In puncto Börse und Finanzmarkt zeigt sich, dass die OMV sowohl vom Ostgeschäft, als auch vom hohen Ölpreis profitiert und somit der schwerste Wert an der Wiener Börse ist. Hinsichtlich der Positionierung des Themengebiets Unternehmenssituation ist anzumerken, dass hier die Aussagen über die BA/CA sehr ins Gewicht fallen, welche - wie bereits angesprochen - ihren Gewinn durch das Wachstum in Osteuropa mehr als verdoppeln konnte.

Hier ist die aktuelle Auswertung abrufbar:
http://www.ots.at/medienATX.php

MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz der ATX-Unternehmen in der Berichterstattung internationaler Wirtschaftszeitungen. Der Medien-ATX wird jeden Monatsbeginn aktualisiert und ist über http://www.ots.at kostenlos abrufbar.

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