SP-Schuster: Personalfinder höchst erfolgreiche Arbeitsmarktinitiative des AMS und des WAFF

Kritik von VP-Hoch an Arbeitsmarktmaßnahmen der Stadt zynisch und inhaltsleer

Wien (SPW-K) - "Dass Erfolg oft Neid erzeugt, ist ein bekanntes,
in der Wiener ÖVP immer stärker feststellbares Phänomen. Das bestätigt einmal mehr die heute, Mittwoch, seitens des ÖVP-Funktionärs Hoch im Zusammenhang mit der Initiative ´Personalfinder´ geübte Kritik an der Arbeitsmarktpolitik der Stadt Wien", stellte Mittwoch SP-Gemeinderat Godwin Schuster in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu den Aussagen Hochs fest. "Wien versucht", so Schuster weiter, "mit allen Kräften die durch die neoliberale Politik der schwarzblauorangen Bundesregierung wesentlich mitverursachte hohe Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, Wiener ÖVP-Politikern fällt nichts anderes ein, als dabei erfolgreiche Maßnahmen herunter zu machen. Während die ÖVP-Vorarlberg derzeit plant, personalfinderähnliche Strukturen zu schaffen, bestätigen die Äußerungen Hochs einmal mehr die Ideen- und Konzeptlosigkeit der Wiener ÖVP auch im Bereich der Arbeitsmarktpolitik", betonte der Mandatar.

Personalfinder sei, so Schuster eine Aktion des WAFF in Zusammenarbeit mit dem AMS Wien. Die Maßnahmen seien zwischen den beiden Partner abgestimmt und - wie die Bilanz eindrucksvoll beweise - höchst erfolgreich. Es gäbe diesbezüglich keine wie, von Hoch wieder besseres Wissen behauptet, Doppelgleisigkeiten. Als "geradezu zynisch, aber der üblichen Polemik der Wiener ÖVP durchaus entsprechend", bezeichnete Schuster den Kleinredeversuch Hochs der Zahl der durch diese Initiative vermittelten Arbeitssuchenden. "Diese Zahl ist angesichts der Komplexität der Aufgabe ein äußerst bemerkenswertes Ergebnis. Über Eintausend Menschen und in weiterer Folge deren Familien konnte durch diese Initiative geholfen werden. Wegen des Erfolgs wird nun die Aktion Personalfinder sogar noch intensiviert", betonte Schuster. Hinsichtlich der von Hoch geforderten beruflichen Berufsbildungsoffensive merkte der SP-Gemeinderat an, dass gerade dies ein Schwerpunkt der Tätigkeit des WAFF sei, was auch dessen jüngste Aktion "Pisa-Plus" unterstreiche.

Anstatt die erfolgreichen Maßnahmen der Stadt zu kritisieren, sollte Hoch auf seine Parteifreunde in der Bundesregierung einwirken, endlich sinn- und wirkungsvolle Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zu ergreifen und dabei u.a. den Vorschlag der Stadt Wien nach deutlichen Vermehrung der Plätze in Lehrlingsstiftungen zu berücksichtigen. "Wirkungsvolle Maßnahmen seitens des Bundes sind endlich notwendig. Sämtliche Ankündigungen und Versprechungen der Regierung Schüssel haben sich nämlich bislang in Luft aufgelöst, die Arbeitslosigkeit in Österreich steigt Monat für Monat rasant weiter, und Schwarzblauorange tut dagegen praktisch nichts", stellte Schuster abschließend fest. (Schluss)

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