FMK-Barmüller: Jede einzelne Mobilfunkstation wird gebraucht

Kein "Handymastenwildwuchs" in Niederösterreich

Wien (OTS) - "Mit der Unterstellung, die Mobilfunkbetreiber würden ihre Sendeanlagen willkürlich und ohne jegliche Einschränkungen errichten, versuchen sich die für die niederösterreichische Handysteuer politisch Verantwortlichen lediglich eine Legitimation für ihre Geldbeschaffungsaktion zu konstruieren. In Wahrheit schießen Mobilfunkstationen nicht 'wie Pilze aus dem Boden'. Von der Planung bis zur Inbetriebnahme einer Anlage vergehen in zahlreichen Fällen viele Monate, manchmal sogar Jahre. Denn die Betreiber sind verpflichtet, zahlreiche gesetzliche Rahmenbedingungen und Auflagen zu beachten, und investieren im Zuge des Netzausbaus viel Zeit in die Information von AnrainerInnen und Kommunen", erklärte heute Thomas Barmüller, Geschäftsführer des Forum Mobilkommunikation, anlässlich des durch die VP-Niederösterreich wiederholt erhobenen Vorwurfs des so genannten "Handymastenwildwuchses".

"Jede einzelne Mobilfunkstation wird gebraucht", stellte Barmüller klar: "Mobilfunksendeanlagen arbeiten mit sehr geringen Sendeleistungen, deshalb ist ein relativ engmaschiges und sorgfältig geplantes Netz an Stationen notwendig, um eine gute Netzqualität sicher zu stellen. Das funktioniert ähnlich wie bei Straßenlaternen, die in kurzen Abständen stehen müssen, um eine Straße vollständig auszuleuchten." Zudem seien mehr als die Hälfte der 3499 Dach- und Maststandorte in Niederösterreich (davon lediglich 1243 Maststandorte) auf gemeinsam genutzter Infrastruktur errichtet:
"Damit hat Niederösterreich von allen Bundesländern den höchsten Anteil an Site-Sharing", Barmüller weiter. Darüber hinaus baue allein schon aus wirtschaftlichen Gründen kein Mobilfunkbetreiber mehr Stationen als notwendig, fließen doch mindestens 70.000 bis 100.000 Euro in die Errichtung einer Mobilfunkstation.

Abschließend äußerte Barmüller in Richtung des niederösterreichischen VP-Landesgeschäftsführers Gerhard Karner die Hoffnung, "dass auch dieser sich den vorliegenden Sachargumenten öffnet und in Zukunft von weiteren Unterstellungen, die den Mythos 'Handymastenwildwuchs' betreffen, Abstand nimmt.

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