Auer: Sinnvolle Job-Modelle für Arbeitslose entwickeln

Land- und Forstwirtschaft benötigt dringend Arbeitskräfte

Klagenfurt (OTS) - Die aktuelle Situation am österreichischen Arbeitsmarkt erfordert von allen - Politik, Wirtschaft und Arbeitnehmer - konstruktives Denken und Handeln. "Wir sind zwar im internationalen Vergleich noch gut bedient, aber trotzdem ist die Situation unbefriedigend", betonte heute der Kärntner Nationalratsabgeordnete Klaus Auer.

Die Statistik belegt auch, dass gerade die Ausbildung der derzeit Arbeitslosen sehr dürftig ist und daher langfristig auf jedem Fall Aus- und Weiterbildung verbessert werden muss. "Wenn aber SPÖ und Grüne vor dieser Tatsache die Augen verschließen und gut dotierte Jobs für die Arbeitslosen verlangen, dann ist das Realitätsverweigerung." Auer sieht darin auch einen Grund für die steigenden Arbeitslosenzahlen: "Wenn jemand mangelhaft ausgebildet ist, sich nicht weiterbilden will und auch keinen Niedrig-Lohn-Job annimmt, weil es ihm als Arbeitslosen besser geht, dann ist unser System nicht ideal. Und die Opposition unterstützt diese Haltung auch noch."

Auer könnte sich den sogenannten Kombi-Lohn durchaus vorstellen, etwa in der Land- und Forstwirtschaft. "Dort bekommt man kaum arbeitswillige einheimische Kräfte - auch nicht für einfache Tätigkeiten. Lediglich Ausländer, deren Beschäftigungsmöglichkeit aber stark eingeschränkt ist, interessieren sich für diese Arbeit. Dieser Zustand ist untragbar!"

Insgesamt sei die Arbeit in der Land- und Forstwirtschaft zwar heute bereits sehr hoch technisiert und anspruchsvoll, aber es gebe eine Reihe von einfachen Hilfstätigkeiten, die für einen Berufseinstieg geeignet wären. Auer abschließend: "Bevor die Menschen auf der Straße stehen, müssen alle Möglichkeiten ausgelotet werden und viele Arbeiten am Feld und im Wald sind den Menschen durchaus zumutbar. Obendrein wäre es ökologisch und ökonomisch sinnvoll sowie sozial verträglich!"

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