Moser/Grüne: Telering-Verkauf - Beschäftigung und Wettbewerb dürfen nicht leiden

Strenge Vorgangsweise der Wettbewerbsbehörden in Wien und Brüssel nötig

Wien (OTS) - Der geplante Verkauf von telering an T-mobile ist das Resultat von Konzentrationsbestrebungen von Großkonzernen: Alltel, der neue Eigner von telering, konzentriert sich auf den amerikanischen Markt und T-Mobile dürfte sich gemeinsam mit der Mobilkom Netze, Technik und den KundInnenstock von telering in Österreich aufteilen. "Damit scheidet ein unangenehmer, erfolgreicher Wettbewerber für die verlustreiche T-mobile aus", so die Telekommunikationssprecherin der Grünen, Gabriela Moser.

"Die Erhaltung der Arbeitsplätze von 640 MitarbeiterInnen ist für die Grünen genauso zentral wie die Wettbewerbsstruktur am österreichischen Telekommunikationsmarkt!" so Moser. Deshalb fällt den Wettbewerbsbehörden in Wien und Brüssel eine brisante Aufgabe zu. Ihnen müssen so rasch wie möglich die Unterlagen über die Kauf- und Fusionspläne zur Verfügung gestellt werden. Wesentlich für die Entscheidung sind für die Grünen beschäftigungs- und konsumentInnenpolitische Aspekte, deshalb fordert Moser die Anwendung strenger Entscheidungskriterien. Schließlich verliert die Republik Österreich durch den Verkauf von telering auch einen potenten Steuerzahler.

Angesichts des Negativ-Einflusses der NÖ-Mastensteuer auf die Entscheidung des Risikokapitalfonds Premira, telering nicht zu kaufen, weist Moser nochmals auf die ablehnende Position der Grünen gegenüber dieser Schröpfaktion hin. "Beim kommenden Ministerrat am Dienstag muss die Bundesregierung zur Vernunft kommen und die Mastensteuer beeinspruchen!", so Moser.

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