Gorbach: Verkehrssicherheitschwerpunkte richtig gesetzt.

Der Kampf gegen den Tod auf Österreichs Straßen geht weiter

Wien, 3.August 2005 (OTS) - In einer ersten Reaktion auf die heute präsentierten aktuellen Unfallzahlen sieht sich Hubert Gorbach in der Schwerpunktsetzung der Verkehrssicherheitsarbeit bestätigt. "Seit meinem Amtsantritt ist die Reduktion des menschlichen Leids auf Österreichs Straßen mein persönliches Anliegen", so Gorbach. Die systematische Verkehrssicherheitsarbeit seit der Einführung des österreichischen Verkehrssicherheitsprogramms ist ein Meilenstein in der Verkehrssicherheitsarbeit und gleichzeitig der Schlüssel zur Verringerung der Zahl der Todesopfer. *****

Gorbach fühlt sich in der Schwerpunktsetzung der Verkehrssicherheitsarbeit durch die jüngsten Unfallzahlen erneut bestätigt. "Den steigenden Unfällen auf Schutzwegen gilt es entschieden entgegenzuwirken" betont Gorbach. "Nach der Erhöhung des Strafrahmens für Schutzwegmissachtung war die Aufnahme der Gefährdung von Fußgängern am Schutzweg in den Deliktskatalog des Vormerksystem die richtige Entscheidung. Ich habe kein Verständnis für Rowdys, die Fußgänger am Schutzweg gefährden", so der Verkehrsminister.

"Verkehrssicherheitsarbeit ist ein permanenter Prozeß, in dem wir uns in jedem Teilbereich Schritt um Schritt verbessern müssen. Neben der intensiven Bewusstseinsbildung", hier verweist Gorbach auf die aktuell laufende Gurtenkampagne, "verbessern wir auch immer wieder die Ausbildung" (Mehrphasenführerschein), betont Gorbach. Zur Erhöhung der Kontrolldichte sind in den letzen Jahren in Zusammenarbeit mit dem Innenministerium wesentliche Verbesserungen erreicht worden. So wurden Drogentests, Section Control und Alkoholvortestgeräte rechtlich ermöglicht. Weitere Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit wie Licht am Tag und die 1:1 Zählregel im Gelegenheitsverkehr sind bereits in parlamentarischer Behandlung.

"Neben den politischen Rahmenbedingungen bleibt allerdings immer noch ein Rest von Selbstverantwortung" verweist Gorbach. Dies komme vor allem bei der steigenden Zahl von Motorradunfällen schmerzlich zum Ausdruck. "Ich werde weiterhin alles tun um dem Tod auf Österreichs Straßen den Kampf anzusagen", schließt Gorbach.(Schluss bxf)

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