VP-Hoch zu Personalfinder: Nur ein Tropfen auf dem heißen (Arbeitsmarkt-)Stein

Weiterbildungskarte für alle Wiener Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gefordert

Wien (OTS) - Wien (VP-Klub) "SP-Stadtrat Rieder sollte angesichts der aktuellen Wiener Arbeitslosenzahlen den Tag nicht vor dem Abend loben", so reagierte der Wiener ÖAAB-Landesgeschäftsführer und Vorstandsmitglied der Wiener AK Alfred Hoch auf Riedres Jubelmeldungen zum Personalfinder des Waff. Es sei zwar der richtige Weg, so Hoch, aktiv auf Betriebe zuzugehen um Jobs zu akquirieren, keinesfalls dürfen dabei aber die Doppelgleisigkeiten die hier zwischen WAFF und AMS bestehen, übersehen bzw. beschönigt werden. Oft weiß der eine (WAFF) nicht was der andere (AMS) tut, und das auf Kosten der Arbeitssuchenden.

Bei einer Arbeitslosenzahl von mehr als 75.600 Menschen in Wien ist die Akquirierung von knapp über 1.000 Arbeitsplätzen bestenfalls ein Tropfen auf dem heißen Stein. "Über etwaige Evaluierungen bzw. Prozesskosten wird zudem natürlich wieder einmal keine Auskunft gegeben", ärgert sich Hoch.

Angesichts der Arbeitslosenzahlen und der bescheidenen Erfolge des WAFF sollte man seitens der Stadtregierung den ÖAAB/ÖVP-Vorschlag nach einer generellen Weiterbildungsmöglichkeit aller aktiven Wiener Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer überlegen. Damit könnte erreicht werden - und das weisen alle verfügbaren Statistiken aus - dass viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erst gar nicht in die Arbeitslosigkeit abrutschen. "Gute Vorschläge sollte man zumindest diskutieren und nicht von oben herab einfach ablehnen", so Hoch abschließend.

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