König Fahd unterstützte Aufbau von Beschäftigungszentren durch die WKÖ in Saudi-Arabien persönlich

Die geplanten Berufsorientierungs- und Beschäftigungszentren des WIFI der Wirtschaftskammer Österreich in Riyadh, Jeddah und Dammam werden seinen Namen tragen

Wien (PWK597) - Die Wirtschaftskammer Österreich und der Human Resource Developement Fund (HRDF) haben kürzlich in Anwesenheit des saudischen Arbeitsministers eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit zur Errichtung von Berufsorientierungs- und Beschäftigungszentren in Saudi-Arabien unterzeichnet. "Damit wollen wir Saudi-Arabien bei der Bekämpfung ihrer hohen Jugendarbeitslosigkeit unterstützen und Österreichs exzellentes Know-how auf diesem Gebiet einfließen lassen", beschreibt WKÖ-Präsident Christoph Leitl die Zielrichtung des Projekts.

Dem Zuschlag ist ein schwieriger Entscheidungsfindungsprozess bis in das saudische Königshaus vorangegangen, der mit der persönlichen Unterstützung durch den in diesen Tagen leider verstorbenen König Fahd in einem viel versprechenden Projekt fruchtete. "König Fahd hat diesem Projekt, mit dem die saudi-arabischen Jugendlichen einer sinnstiftenden Beschäftigung zugeführt werden sollen, große Bedeutung zugemessen. Es stellt in gewisser Weise ein persönliches Vermächtnis des langjährigen Staatsoberhauptes dar, da König Fahd sogar aus seiner Privatschatulle Mittel dafür bereit gestellt hat", berichtet Leitl. Die drei "Vocational Orientation & Employment Centres" werden daher auch den Namen König Fahds tragen und an diese sicherlich historische Persönlichkeit erinnern.

Präsident Leitl sieht in der Ausbildung der Jugend auch einen äußerst wichtigen Beitrag um Radikalisierung und terroristischen Tendenzen entgegenzuwirken: "Gute Bildung ist der beste Weg um Hoffnung zu geben und Extremismus, Radikalismus und letztendlich Terror zu vermeiden und sollte daher möglichst überall auf der Welt verwirklicht werden."

Sehr erfreulich sei, dass man im Kampf gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit - 60 Prozent der Saudis sind jünger als 20 Jahre - und des extrem hohen Anteils von ausländischen Arbeitskräften in Saudi-Arabien auf das Know-how der Wirtschaftskammer Österreich und des WIFI IKT (Internationaler Know-how Transfer) setzt, so Leitl. Der Kostenrahmen für die erste Projektphase, die im Sommer 2006 abgeschlossen werden soll, beträgt rund 1,6 Millionen Euro. Eine Ausdehnung des Systems auf alle Provinzen des Königreichs ist vorgesehen und bei zufrieden stellenden Ergebnissen sind auch Folgeaufträge in Richtung lebensbegleitendes Lernen sowie Implementierung des dualen Ausbildungssystems zu erwarten. (Ne)

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