ARBÖ: Leichtsinn: Mit Badeschlapfen am Motorrad

Auch wenn es heiß ist, nicht auf richtige Bike-Bekleidung verzichten

Wien (OTS) - Brennt die Sonne vom Himmel, fällt es Bikern schwer, Lederkluft und Sturzhelm anzulegen. Doch besser Schwitzen als schwere Verletzungen aufgrund von mangelnder Schutzkleidung, so die ARBÖ-Verkehrsexperten. Badeschlapfen, Shorts und T-Shirt sind auf gar keinen Fall die richtige Kleidung, wenn man mit dem Motorrad unterwegs ist. Sei es nun als Lenker oder Sozius.

Für Zweiradpiloten ist das richtige Outfit lebenswichtig. Bei mangelnder Schutzkleidung können bereits relativ harmlos erscheinende Stürze zu schweren Verletzungen führen, so der ARBÖ. Bei hochsommerlichen Temperaturen ist es verlockend, sich für kurze Strecken nur in Badeschlapfen, Shorts, T-Shirt und OHNE Sturzhelm auf sein "heißes" Eisen zu schwingen. - Eine Entscheidung, die im schlimmsten Fall tödlich enden kann.

Auch für Kurzstrecken ist ein Mindestmaß an Schutz unerlässlich, so die ARBÖ-Verkehrsexperten. Tragen Sie deshalb unbedingt:

  • festes Schuhwerk
  • lange Hosen, die nicht nur bei einem Sturz, sondern auch vor Verbrennungen durch heiße Motorteile schützen
  • einen Nierengurt, eventuell mit integriertem Rückenprotector
  • eine langärmelige Sommerjacke mit Protectoren
  • leichte Motorhandschuhe für den Sommer
  • einen Sturzhelm

Der Sturzhelm ist und bleibt das Nonplusultra, auf das Zweiradfahrer nicht verzichten dürfen! Nicht nur, weil er gesetzlich vorgeschrieben ist, sondern weil er bei einem Sturz vor schweren Kopfverletzungen schützt. Wer in der Stadt unterwegs ist, und auf seinem "heißen Eisen" einen relativ kühlen Kopf bewahren will, der schwitzt im "luftigen" Jethelm nicht so sehr, wie in einem Vollvisierhelm.

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