KORREKTUR ZU OTS 958 von heute:AKNÖ-Erhebung auf Bauernmärkten: Mangelhafte Ei-Kennzeichnung

Wien (OTS) - =

Der erste Absatz muss wie folgt lauten:
Seit 1. Juli müssen auch Hühnereier, die auf Bauernmärkten verkauft werden, deutlich gekennzeichnet werden. So müssen Haltungsform und Herkunft für den Konsumenten mittels Code ersichtlich sein. Die AKNÖ-Konsumentenschützer haben Mitte Juli flächendeckend in ganz Niederösterreich Bauernmärkte aufgesucht und untersucht, ob und wie gut die Eikennzeichnung funktioniert: Das ernüchternde Ergebnis - die Eikennzeichnung bei niederösterreichischen Direktvermarktern ist sehr lückenhaft.

Korrigerte Fassung der Aussendung:

AKNÖ-Erhebung auf Bauernmärkten: Mangelhafte Ei-Kennzeichnung=

Seit 1. Juli 2005 müssen Hühnereier auch auf Bauernmärkten gekennzeichnet werden: Haltungsform, Herkunftsland und Erzeugerbetrieb müssen in Form eines Codes direkt auf das Ei gestempelt werden. Die aktuelle Erhebung durch die Konsumentenschützer der NÖ Arbeiterkammer zeigt jedoch, dass die Eikennzeichnung nur sehr lückenhaft durchgeführt wird.

Seit 1. Juli müssen auch Hühnereier, die auf Bauernmärkten verkauft werden, deutlich gekennzeichnet werden. So müssen Haltungsform und Herkunft für den Konsumenten mittels Code ersichtlich sein. Die AKNÖ-Konsumentenschützer haben Mitte Juli flächendeckend in ganz Niederösterreich Bauernmärkte aufgesucht und untersucht, ob und wie gut die Eikennzeichnung funktioniert: Das ernüchternde Ergebnis - die Eikennzeichnung bei niederösterreichischen Direktvermarktern ist sehr lückenhaft.

10 Anbieter ohne Kennzeichnung Nur 24 der 34 kontrollierten Anbieter haben die Eier richtig gekennzeichnet. 10 Anbieter verkauften ihre Eier ohne Kennzeichnung. Für AKNÖ-Konsumentenschützerin Dr. Eva Schreiber alles andere als ein erfreuliches Ergebnis: "Diese Verordnung gilt schon seit Jänner 2004 für den Verkauf in Supermärkten. Den Direktvermarktern hat man also mehr als genug Zeit gegeben, um sich darauf einzustellen." Bekrittelt wird außerdem, dass lediglich 3 Anbieter eine Erklärung für den Zahlencode parat hatten: "Der Zifferncode muss auch beim Einzelverkauf an der Verkaufsstelle deutlich erklärt werden. Denn immerhin soll die Kennzeichnung dem Konsumenten Klarheit über Haltungsform verschaffen und nicht für Verwirrung sorgen."

So sieht ein gekennzeichnetes Ei aus: 1-AT-1234567. Es bedeutet 0 -aus biologischem Landbau, 1 - aus Freilandhaltung, 2 - aus Bodenhaltung, 3 - aus Käfighaltung. Das Erzeugerland ist abgekürzt, z.B. AT für Österreich oder DE für Deutschland. Es folgt eine Ziffernfolge für die Betriebsnummer des Legebetriebs. Die bisherige Kennzeichnung auf der Packung oder am Verkaufsstand gilt weiterhin, wie Mindesthaltbarkeitsdatum, Angabe der Güte- und Größenklasse oder Verbraucherhinweise.

Zwt. Nachkontrolle im Herbst
AKNÖ-Präsident Josef Staudinger ist mit dem Ergebnis unzufrieden und kündigt für den Herbst Nachkontrollen an: "Die Anbieter müssen endlich ihrer Verpflichtung zur vollständigen Angabe aller Haltungsformen am Verkaufstisch nachkommen."
Die Konsumentenschützer werden bei der nachfolgenden Kontrolle genau darauf achten, dass die Stempelung gut lesbar ist. Denn aus der Erfahrung wissen sie, dass die Aufdrucke oft sehr undeutlich oder verschmiert sind. Die abschließende Forderung lautet daher, dass die Kennzeichnung nicht nur lückenlos, sondern auch gut lesbar sein muss.

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AKNÖ Konsumentenschutz
Dr. Eva Schreiber: 01 58883-1323

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