Mainoni: "Vorreiterrolle am europäischen Solarmarkt weiter ausgebaut"

"In der Solarbranche sind bereits 2.400 Arbeitnehmer beschäftigt"

Wien (OTS) - "In fast allen Bundesländern wächst der Solarmarkt. Heizen mit der Sonne ist im Vormarsch, die Förderungsanträge steigen kontinuierlich", lobt Staatssekretär Eduard Mainoni das Ergebnis des Endberichtes zur Solarmarktstatistik 2004. Diese wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) vom Kärntner Universitätsprofessors Gerhard Faninger erstellt.

"Im Jahre 2004 wurden mit Solaranlagen für Warmwasser und Raumheizung in Österreich geschätzte 178 Millionen Euro erwirtschaftet (2003: 152 Millionen Euro). In der Solarbranche sind bereits 2.400 Arbeitnehmer beschäftigt", ist der Forschungsstaatssekretär über diese Technologieentwicklung mehr als erfreut.

"Die Solarwärmebranche zählt zu den am stärksten wachsenden heimischen Branchen. Mit unterstützenden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Impulsprogramm Nachhaltig Wirtschaften wurde die Vorreiterrolle Österreichs am europäischen Solarmarkt in den letzten Jahren noch ausgebaut", betont Eduard Mainoni. Insgesamt sind 15 Firmen mit einer Produktionskapazität von mehr als 1.000 Quadratmeter Kollektorfläche am Markt. Fast 95 Prozent der Produktion kommt von sieben Firmen, allein 60 Prozent vom Marktführer.

Stärkster Solarmarkt in Oberösterreich, stärkstes Wachstum in Vorarlberg und Salzburg

Bei der im Jahr 2004 installierten Kollektorfläche (Flach- und Vakuumrohrkollektoren) von 182.594 Quadratmeter lag Oberösterreich mit 23,9 Prozent Marktanteil an der Spitze, gefolgt von Kärnten mit 13,8 Prozent, Niederösterreich 13,1 Prozent, Steiermark 11,5 Prozent, Tirol 10,8 Prozent, Salzburg 10,3 Prozent, Vorarlberg 9,0 Prozent, Burgenland und Wien je 3,7 Prozent. Den stärksten Marktzuwachs 2004 verzeichneten Vorarlberg und Salzburg mit jeweils über 40 Prozent gegenüber 2003, gefolgt von Burgenland mit 36,5 Prozent sowie Wien und Tirol mit mehr als 20 Prozent. Bei Schwimmbad-Absorbern wurden 2004 bundesweit 8.900 Quadratmeter installiert, drei Viertel davon in den Bundesländern Oberösterreich, Niederösterreich und Tirol.

Ein Drittel heizt mit der Sonne

Im Jahre 2004 wurden etwa 12.000 Solaranlagen für Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung sowie 180 Solaranlagen zur Schwimmbaderwärmung errichtet. Nach Firmenangaben werden 70 Prozent der Solaranlagen zur Warmwasserbereitung verwendet und 30 Prozent zur Heizungsunterstützung. Der Anteil der Heizungsunterstützung ist bei Mehrfamilien-Wohnhäusern mehr als doppelt so hoch wie bei Einfamilienhäusern. Die mittlere Kollektorfläche für Solaranlagen zur Warmwasserbereitung liegt zwischen 7 bis 10 Quadratmeter, bei Heizungseinbindung zwischen 15 und 20 Quadratmeter.

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