Big Brother is watching you

Jedes zweite Unternehmen wurde in den vergangenen Jahren Opfer wirtschaftskrimineller Handlungen.

Wien (OTS) - Die Zeiten für "gesunde Kranke" werden immer schwieriger: Viele Firmenchefs lassen vermehrt ihre Mitarbeiter im Krankenstand überwachen. Aber nicht nur der Krankenstandsmissbrauch, der von vielen Arbeitnehmern als Kavaliersdelikt gesehen wird, fällt in die Agenden der Detektivbüros. Cornelia Haupt: "Vermehrt sind Unternehmen sensibilisiert, wenn es sich um Ihre Daten und Firmeninternas handelt. Kriminalität am Arbeitsplatz ("workplace violence") ist eine rasant ansteigende Kriminalitätsform! Jährlich entstehen z.B. durch die Weitergabe sensibler Daten Schadenssummen, die weit über einer Milliarde EUR liegen".

An der Gesamtzahl aller Straftaten in Österreich haben Wirtschaftsdelikte einen Anteil von nur etwa ein bis drei Prozent, zugleich sind sie aber für 50 bis 70 Prozent des materiellen Schadens verantwortlich. Hier ist allerdings Vorsicht geboten: eine Berechnung der genauen Schadenshöhe ist nicht möglich, man muss berücksichtigen, dass hinter den bekannten Fällen eine weitaus höhere Zahl von nicht entdeckten, nicht verfolgten oder nicht verfolgbaren Fällen liegt. In Österreich gab es im Jahr 2003 nur drei Anzeigen wegen Wirtschaftsspionage, im Vorjahr nicht einmal eine einzige. Viele Taten werden gar nicht amtsbekannt, weil es nicht nur um den finanziellen Schaden der Unternehmen geht, sondern auch um deren Reputation, Image und Betriebsklima. Das Bekanntwerden solcher Fälle kann für die betroffenen Unternehmen existenzbedrohend werden.

Cornelia Haupt ist spezialisiert auf Forensik, Datenbankrecherchen, optische Beweissicherung und Erhebungen im Bereich Due Diligence.

Markus Schwaiger: "Der wirksame Schutz von Unternehmensgeheimnissen kann zur Existenzfrage werden. Nicht nur Großunternehmen auf dem Gebiet der Forschung und Technologie sind bedroht, mittelständische Unternehmen und Kleinbetriebe befinden sich ebenfalls im Gefahrenbereich des Geheimnisverrates".

Dipl.-Ing. Markus Schwaiger ist Spezialist in den Bereichen digitale Forensik, PC-Überwachung und Abhörschutz.

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Cornelia Haupt
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