Gorbach: Bekämpfung der Arbeitslosigkeit hat Priorität Eins

Jeder Impuls wichtig und willkommen

Wien, 2005-08-02 (OTS) - "Angesichts der aktuellen Arbeitslosenzahlen wird es vor allem wichtig sein, dass wir im wachstums- und beschäftigungsintensiven Technologie-Bereich und bei der Wirtschaftsbasis Österreichs, den kleinen und mittleren Betrieben, für eine weitere Ankurbelung der Konjunktur und für eine Steigerung der Kaufkraft jedes einzelnen Arbeitnehmers sorgen. Dabei ist jede Initiative, die zur einer höheren Beschäftigungsrate führt, zu begrüßen. Ich werde mir gemeinsam mit meinen Kollegen in der Regierung die Wirksamkeit der vorgeschlagenen Modelle ganz genau ansehen, um weiterführende Maßnahmen einzuleiten oder zusätzliche Impulse zu fördern", stellte Infrastrukturminister Vizekanzler Hubert Gorbach fest. ****

"Wir dürfen aber jetzt nicht den Fehler machen, mit überstürzten Stützungsmaßnahmen die eigentlichen Ursachen zu überdecken. Vielmehr wird es darauf ankommen, die Strukturprobleme wirklich an der Wurzel zu packen und Vorschläge zur langfristigen Verbesserung des Arbeitsmarktes und der Beschäftigungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Dabei sind wir natürlich für alle Vorschläge offen", erklärte der Vizekanzler und meinte weiter: "Außerdem ist es nicht meine Art und wird auch nicht reichen, wie teilweise gefordert nur die Erfolge der Vergangenheit zu vermarkten, sondern wir müssen den Blick nach vorne richten. Wir alle wissen, welche Vorlaufzeiten zum Beispiel die letzte Steuerreform von unserer Anregung bis zur eigentlichen Wirksamkeit hatte. Daher ist es jetzt an der Zeit, künftige Strategien zu überlegen", so Gorbach.

Laut Vizekanzler Gorbach würde es Sinn machen, Konjunkturpakete - wie beispielhaft jenes von Landeshauptmann Haider in Kärnten - in Zusammenarbeit mit Ländern und Gemeinden österreichweit zu schnüren, um so Synergieeffekte zu erzeugen und das Problem Arbeitslosigkeit akkordiert und einheitlich bekämpfen zu können. "Ich bin mir sicher, dass wir diesbezüglich bei Minister Bartenstein Unterstützung finden werden, geht es doch um viele tausende Arbeitsplätze", so Gorbach.

"Impulse für eine neue, technologie-orientierte Gründeroffensive, ein Innovationsschub für KMU und die steuerliche Entlastung des Mittelstandes werden genauso Eckpfeiler unserer Bemühungen in den nächsten Wochen und Monaten sein, wie den Jugendlichen die Chance auf eine fundierte Ausbildung, bessere Job-Perspektiven und ein positives, kreatives Umfeld für die Umsetzung von Geschäftsideen zu liefern. Denn nur mit einer fortschrittlichen und aktiven Beschäftigungspolitik werden wir neue Unternehmen und Arbeitsplätze schaffen können", meinte Vizekanzler Hubert Gorbach abschließend.

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