Stummvoll zu Arbeitsmarkt: SPÖ ist Partei der Rekordjammerei

Mehr offene Stellen, weniger Langzeitarbeitslose - Regierung investiert 1,5 Milliarden Euro in aktive Arbeitsmarktpolitik

Wien, 1. August 2005 (ÖVP-PK) "Die üblichen Verdächtigen melden sich zu Wort, wenn es um die Kommentierung der Arbeitsmarktdaten geht. Und wie üblich hält die billige parteigefärbte Polemik der Realität nicht stand", sagte heute, Montag, ÖVP-Finanz- und Budgetsprecher Abg.z.NR Dr. Günter Stummvoll. "Cap und Co. bleiben ihrem Image als Rekordjammerer treu, während diese Regierung ein Rekordbudget für aktive Arbeitsmarktpolitik in die Hand nimmt", so Stummvoll. ****

Angesichts der gespannten Arbeitsmarktsituation bleibe die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit weiterhin oberstes Ziel, "daher wendet diese Bundesregierung auch 1,5 Milliarden Euro für aktive und aktivierende Arbeitsmarktpolitik auf. Zu SPÖ-Zeiten im Jahr 1999 waren das gerade einmal 760 Millionen Euro." Darüber hinaus werde in den kommenden Wochen ein neues Beschäftigungspaket präsentiert. Erfreut zeigte sich Stummvoll über den positiven Trend bei der Entwicklung der offenen Stellen, die sinkende Verweildauer in der Arbeitslosigkeit und den kräftigen Rückgang bei den Langzeitarbeitslosen. Bei der Jugendarbeitslosigkeit liege Österreich weiterhin an vierter Stelle in Europa.

Monat für Monat würden SPÖ, Gewerkschaft und Arbeiterkammer die Arbeitsmarktsituation mit derselben Polemik kommentieren, ohne selbst Vorschläge und Initiativen vorzubringen, betonte der ÖVP-Budget- und Finanzsprecher. Österreich rangiere im europäischen Vergleich weiterhin absolut im Spitzenfeld. Die Arbeitslosenquote der EU-25 betrage 8,8 Prozent und liege damit deutlich über dem österreichischen Wert von 5,1 Prozent, so Stummvoll.

Dem Ziel der Vollbeschäftigung bleibe diese Regierung selbstverständlich verschrieben, "denn jeder Arbeitslose ist einer zuviel." Die dafür notwendige "Verringerung der Schere zwischen nachgefragter und geforderter Qualifikation" brauche aber eine "nationale Kraftanstrengung" und nicht die "Jammer-Politik" aus der Löwelstraße. Und daher seien alle Parteien gefordert, geeignete Vorschläge zu bringen, so Stummvoll abschließend.

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