ARGE Oberflächentechnik startet durch

Bündelung der Zusammenarbeit zwischen heimischen Unternehmen, technischen Hochschulen und Forschung und Entwicklung

Wien (PWK591) - Unter einem neuen Namen firmiert seit Juni 2005
die Gesellschaft für Oberflächentechnik (ÖGO): Die ARGE Oberflächentechnik ist das Ergebnis der immer mehr steigenden Anforderungen in den betroffenen Branchen, wie der Automobilindustrie, dem Metallwarenbereich, dem Maschinenbau oder dem Baubereich, an die heimischen Unternehmen, die aus diesem Grund eng mit den Kunden, mit den Technischen Hochschulen und mit der Forschung und Entwicklung zusammenarbeiten. "Durch die organisatorische Neuausrichtung können wir nun die Interessen der gesamten Branche effektiver vertreten. Das Bewusstsein für die Oberflächentechnik muss weiter vertieft werden, um unsere Kunden in Zukunft noch besser bedienen zu können", betont der Vorsitzende der ARGE Oberflächentechnik Johannes Collini.

In Österreich beschäftigen rund 70 reine Oberflächenveredelungsbetriebe 3.675 Arbeitnehmer. Die Anzahl der Beschäftigen konnte gegenüber 2003 um 4,6 Prozent ausgeweitet werden. Darüber hinaus ist auch die Anzahl der Betriebe leicht gewachsen. Die Aufträge stiegen wertmäßig um 11,1 Prozent und die Produktion um 7,4 Prozent auf 316 Millionen Euro. Trotz der mengenmäßigen Steigerungen sind aber die Preise massiv unter Druck. "Höhere Erträge sind nur durch vermehrte Produktivität und Wachstum möglich", so Collini.

Zu den Oberflächenveredelungsbetrieben kommen noch zahlreiche In-House-Veredler, Forschungseinrichtungen sowie Ausbildungsstätten hinzu, die ebenfalls zur Oberflächentechnik zu zählen sind. "Wir sind daher in diesem Umfeld gut positioniert und können mit unseren knapp 200 Mitgliedern den Vertretungsanspruch der Branche Oberflächentechnik in Österreich stellen", so Collini weiter.

Derzeit kämpft die Branche mit massiven Umweltauflagen, wie die Qualitätsziel-Verordnung Oberflächengewässer sowie mit der enormen internationalen Konkurrenz aus Osteuropa, die immer stärker auf den österreichischen Markt drängt. Weiters haben sich die hohen Stahlpreise im letzten Jahr negativ auf die Stahlverarbeiter und somit auch auf die Branche Oberflächentechnik ausgewirkt. Themen wie die Lehrlingsaus- und -weiterbildung oder der Durchführung von Fachveranstaltungen haben in der ARGE in Zukunft hohe Priorität. (us)

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