Broukal zu Uni-Zugangs-Studie: Beste Beweis für Dringlichkeit eines Hochschulentwicklungsplans

Hochschulforschung ist Grundlage für universitären Fortschritt

Wien (SK) "Jeder Vorschlag, der das derzeitige Universitätssystem und den Output verbessert ist bei der SPÖ herzlich willkommen", so SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal in Richtung Hochschulforscher Pechar. In Österreich müsse jetzt Ursachenforschung betrieben werden, warum man in der internationalen Studie zur Hochschul-Zugänglichkeit auf dem beschämenden letzten Platz gelandet ist. ****

Österreich brauche "groß angelegte Studien" für folgende Fragestellungen:

  • Warum sind die Drop-Out-Quoten so hoch und die AkademikerInnen-Quote so niedrig?
  • Wie sind Beruf und Studium besser vereinbar?
  • Welche universitären Organisationsformen sind die sinnvollsten, um die Zugänglichkeit zu den Universitäten und den Output zu erhöhen?

Gerade im Bereich der Hochschulforschung seien die letzten Jahre von Untätigkeit geprägt gewesen. "Österreich muss endlich von dem reichen Schatz profitieren, der uns der Vergleich mit anderen, erfolgreicheren Hochschulsystemen bietet", erklärte der SPÖ-Wissenschaftssprecher. "Die SPÖ hat die Bundesregierung bereits vor zwei Wochen dazu aufgefordert, gemeinsam einen nationalen Hochschulentwicklungsplan auszuarbeiten - die heute veröffentlichten Daten sind der beste Beweis für die Dringlichkeit dieser Forderung", so Broukal abschließend. (Schluss) ns/mp

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0006