SP Hufnagl zu FP Madejski: "Umweltverträglichkeitsprüfung ja oder nein ist kein Wunschkonzert"

Wien (SPW-K) - "Ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen ist, ist keine politische Entscheidung, sondern erfolgt auf Basis geltender Bundesgesetze", stellt der Vorsitzende des Umweltausschusses des Wiener Gemeinderats, Heinz Hufnagl in einer Reaktion auf eine Forderung des FP-Politikers Madejski fest. Es gebe klare gesetzliche Vorgaben, wann für eine Anlage eine Umweltverträglichsprüfung durchzuführen sei. "Wenn Madejski eine Umweltprüfung für Projekte wie das Einkaufszentrum im Prater durchführen will, soll er seine FPÖ-Freunde in der Bundesregierung dazu bringen, ihren Einfluss in der schwarzblauorangen Koalition geltend zu machen und das UVP-Gesetz entsprechend zu ändern", sagt Hufnagl.

Im übrigen sei eine Einrichtung, die die Infrastruktur und die Nahversorgung verbessert mit dem ursprünglichen, gigantomanischen Rennstreckengroßprojekt Spielberg in keiner Weise vergleichbar, erklärt Hufnagl. Der freiheitliche steirische Landeshauptfrau-Stellvertreter von ÖVP-Gnaden, Ing Leopold Schöggl, hatte gegen die Maximalwünsche des Herrn Mateschitz damals keine Einwände. "Das künftige gemischte Sport - Freizeit und Einkaufsareal Prater am Rande der Messe-Neu wird jedenfalls ein hochwertiges Teilgebiet der Leopoldstadt sein", sagt der Vorsitzende des Wiener Umweltausschusses Hufnagl. (Schluss)

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