OMV eröffnet Innsbrucks erste Erdgastankstelle

- Erste Erdgastankstelle in Innsbruck/Südring, zweite in Tirol - Erdgas als Kraftstoff ist attraktive Möglichkeit zur Feinstaub-Reduktion in Ballungszentren

Wien (OTS) - OMV Gas GmbH, eine 100% Tochter der OMV Aktiengesellschaft, eröffnet am 29. Juli gemeinsam mit der TIGAS die erste Erdgastankstelle in Innsbruck (Anton Melzer Strasse), und somit nach Hall die zweite in Tirol. "Damit haben nun auch die Menschen im Ballungsraum Innsbruck die Möglichkeit, diesen wirtschaftlich attraktiven und umweltmäßig vorteilhaften Kraftstoff Erdgas als Alternative zu nutzen", so Werner Auli, Geschäftsführer der OMV Gas GmbH.

Besonders für Fuhrparks, die viel im städtischen Raum unterwegs sind, ist Erdgas als Kraftstoff eine wirtschaftlich attraktive Alternative, die auch noch mit deutlich reduzierten Schadstoffwerten gegenüber Benzin und Diesel aufwarten kann. Im Großraum Innsbruck, wo das Thema Feinstaub immer wieder für Diskussionen sorgt, wird damit außerdem eine Möglichkeit gegeben, die Feinstaub-Emissionen von Kraftfahrzeugen durch den Umstieg auf Erdgas drastisch zu reduzieren.

Österreichweit stehen derzeit insgesamt 28 öffentliche - 17 davon betreibt OMV - und rund 40 Betriebstankstellen zur Verfügung. Damit kann Österreich problemlos mit einem erdgasbetriebenen Kraftfahrzeug durchquert werden. Der Ausbau des österreichischen OMV Erdgastankstellennetzes wird konsequent fortgesetzt und bietet Flottenbetreibern und Vielfahrern eine günstige Treibstoffalternative.

Peter Krammer, verantwortlich für das Tankstellengeschäft der OMV in Österreich: "Damit werden OMV Tankstellen Ihrer Vorreiterrolle bei Innovationen und ihrem Anspruch als multifunktionales Dienstleistungszentrum mit bestmöglichen Service und einer breiten Produktpalette mehr als gerecht." Es sei daher nur konsequent, auch den Ausbau von Erdgastankstellen zu forcieren und damit auch diesen umweltfreundlichen und kostengünstigen Kraftstoff anzubieten, so Krammer.

Erdgasfahrzeuge sind eine saubere und Kosten sparende Alternative. Dies unterstreicht auch eine jüngst veröffentlichte Studie der TU Wien, welche bisherige Ergebnisse bestätigt: Emissions-Reduktionen gegenüber Benzin und Diesel bei CO2 von minus 10 bis minus 30 Prozent, von CO und NOx um minus 90 Prozent, sowie praktisch keine Partikel- Emissionen. Tests von ÖAMTC, ARBÖ, C&K (Taxi) und DHL ergaben, dass erdgasbetriebene Serienfahrzeuge im praktischen Einsatz den Autos mit herkömmlichen Antrieben um nichts nachstehen.

Hintergrundinformation:

OMV Gas bietet eine umfangreiche Information zu diesem Thema mittels der kostenlosen CD-ROM "Erdgas als Kraftstoff" an.

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Erdgasfahrzeuge:

Weltweit sind bereits mehr als 4 Millionen Erdgas-Autos im Einsatz, in Österreich rund 500. Die OMV hat das beträchtliche Marktpotenzial früh erkannt und schon 1993 erste Projekte zum Aufbau einer Infrastruktur für die Versorgung von Erdgas-Fahrzeugen gestartet. Im Juni 1997 hat die OMV in Graz die erste öffentliche Erdgastankstelle Österreichs eröffnet. Es folgten Linz, Wien (A4), Schwechat, Villach und Salzburg und Hall in Tirol. Heute betreibt die OMV insgesamt 17 öffentliche Erdgastankstelle. Weitere sind projektiert.

OMV Aktiengesellschaft:

Mit einem Konzernumsatz von EUR 9,88 Mrd und einem Mitarbeiterstand von 6.475 im Jahr 2004 sowie einer Marktkapitalisierung von rund EUR 10 Mrd ist die OMV Aktiengesellschaft das größte börsenotierte Industrieunternehmen Österreichs. Als führendes Erdöl- und Erdgasunternehmen Mitteleuropas ist der OMV Konzern im Bereich Raffinerien & Marketing (R&M) in 13 Ländern tätig mit dem Ziel den Marktanteil bis 2008 auf 20% zu erhöhen. Im Bereich Exploration & Produktion (E&P) ist die OMV in 18 Ländern auf fünf Kontinenten aktiv. Im Bereich Erdgas verfügt die OMV über Speicher, ein 2.000 km langes Leitungsnetz und transportiert jährlich 43 Mrd m" in Länder wie Deutschland oder Italien. Die OMV besitzt integrierte Chemie- und Petrochemiebetriebe und ist zu 35% an Borealis A/S, einem der weltweit führenden Polyolefin-Produzenten beteiligt. Weitere wichtige Beteiligungen: 51% an Petrom SA, 50% an der EconGas GmbH, 45% am BAYERNOIL-Raffinerieverbund, 10% an der ungarischen MOL.

Mit der Übernahme der Aktienmehrheit an Petrom durch die OMV im Jahr 2004 entstand der größte Öl- und Erdgaskonzern Mitteleuropas mit Öl- und Gasreserven von über 1,4 Mrd boe, einer Tagesproduktion von rund 345.000 boe und einer jährlichen Raffineriekapazität von 26,4 Millionen Tonnen. OMV verfügt nunmehr über 2.375 Tankstellen in 13 Ländern. Der Marktanteil des Konzerns im Bereich R&M im Donauraum beträgt damit rund 18%. Petrom verfügt derzeit über 50.737 Mitarbeiter und wurde in der Bilanz 2004 konsolidiert: Bereits im ersten Quartal 2005 trug die Petrom positiv zum Ergebnis der OMV bei.

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