Wurm: Es gibt Konzepte gegen Armut!

Wien (SK) "Der dramatische Anstieg der SozialhilfebezieherInnen in unserem Land ist auf schwerste Versäumnisse der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik der ÖVP/FPÖ/BZÖ Regierung zurückzuführen", reagiert SPÖ-Nationalratsabgeordnete Gisela Wurm auf die gestern veröffentlichten Zahlen der Armutskonferenz. ****

"Armut ist kein Naturgesetz, es gibt Maßnahmen dagegen, wie die Einführung einer bedarfsorientierten Mindestsicherung und ernst gemeinte Arbeitsplatzoffensiven", stellt Gisela Wurm fest und verweist darauf, dass die Regierung mit falschen Arbeitslosenzahlen operiert. So hat das Wirtschaftsforschungsinstitut unlängst festgestellt, dass die tatsächliche Arbeitslosenrate in Österreich bei 9 Prozent und nicht bei 7,1 Prozent liegt. Besonders dramatisch stellte sich dabei die Lage für junge Menschen heraus. Denn seit dem Antritt der Regierung Schüssel hat sich die Arbeitslosigkeit in der Altersgruppe der 15-24 Jährigen fast verdoppelt und bereits ein Drittel der SozialhilfebezieherInnen sind Kinder und Jugendliche!

"Wir dürfen Armut nicht als Schicksal hinnehmen. Die sozialdemokratischen Werte, die die ÖVP/FPÖ/BZÖ Regierung systematisch bekämpft, müssen bei der Bevölkerung wieder in Erinnerung gerufen werden. Was wir brauchen, ist eine bedarfsorientierte Mindestsicherung und Bildungschancen unabhängig von sozialer Herkunft. Und wir müssen uns ernsthaft um sinnhafte, qualitätsvolle und fair verteilte Arbeit bemühen", so Gisela Wurm abschließend. (Schluss) wf/mp

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