VP-Korosec: Wien ist bei Sozialhilfe das Schlusslicht Österreichs

Armut macht Menschen kaputt - Sozialhilfe muss um mind. 10 Prozent angehoben werden

Wien (OTS) - Wien (VP-Klub) "Als Skandal" bezeichnet die VP-Sozialsprecherin Korosec den Umstand, dass die Sozialhilfe in Wien geringer als in den meisten anderen Bundesländern ist. Trotz der letzen Erhöhung, die bei Alleinunterstützte/r ´satte´ 15 Euro ausmachte, erhalten Sozialhilfeempfänger in Wien 20 Porzent weniger als in Oberösterreich: bei einem Paar mit Kind beläuft sich dieser Unterschied auf monatlich 200 Euro.

Korosec sieht durch die zu geringe Sozialhilfe in Wien auch immer mehr Menschen in die Armutsfalle getrieben. "Armut demoralisiert, macht krank und aggressiv und drängt die Menschen immer weiter an den Rand der Gesellschaft", fasst Korosec das Problem zusammen. Sie sieht die Betroffenen in einem Teufelskreis aus keinem oder zu geringem Einkommen, Ausgrenzung und fehlendem Sozialkonzept gefangen.

Innerhalb eines Jahres stieg die Zahl jener Wienerinnen und Wiener, die Sozialleistungen beanspruchen mussten um 7 Prozent. Korosec hält dies für die Konsequenz einer völlig verfehlten Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Korosec: "Wien ist bei der Arbeitslosenrate bundesweit Spitze und beim Wirtschaftswachstum Schlusslicht. In Wien sind die Kinderbetreuungseinrichtung österreichweit am teuersten, dafür aber gibt es die geringsten Sozialhilferichtsätze." Sie fordert daher, dass die Sozialhilfe in Wien zumindest dem österreichweiten Durchschnitt angepasst und um 10 Prozent angehoben wird.
"Wien ist anders - leider auch bei der Sozialhilfe", schließt Korosec.

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