Pröll: "Es ist uns etwas wert, dass wir Bergbauern haben!"

Landwirtschaftsminister und LR Martinz zu Gast auf der Breitofner Alm

St. Veit (OTS) - Der Breitofner Alm stattete am Donnerstag Nachmittag Landwirtschaftsminister Josef Pröll gemeinsam mit Landesrat Josef Martinz und NAbg. Klaus Auer einen Besuch ab. Im Rahmen der ÖVP-Sommeraktion "Alpen.Leben." informierten sich Pröll und Martinz über die Erfolge des Almrevitalisierungsprogramms. Von den 276 Millionen Euro, die Bund und EU jährlich für die Bergbauernförderung in Österreich aufwenden, fließen 34 Millionen nach Kärnten, sieben davon in die Almwirtschaft. Pröll: "Wie man an diesen Zahlen sieht, ist es uns etwas wert, dass wir Bergbauern haben!"

Für die Absicherung und Weiterentwicklung der damit verbundenen Förderprogramme will Pröll auch für die kommende EU-Programmperiode von 2007 bis 2013 kämpfen. Den Plänen von "Tony Blair, Verwandten und Freunden", die eine massive Reduktion der Förderungen für die Landwirtschaft durchsetzen wollen, erteilte Pröll eine klare Absage:
"Sonst haben unsere Bergbauern wegen der erschwerten Bedingungen niemals eine Chance auf dem Markt." Wenig Verständnis hat Pröll aber auch für die Forderungen radikaler Umweltschützer: "Der Alpenraum ist kein Hochsicherheitstrakt für Murmeltiere, sondern eine besonders vorsichtig zu behandelnde Wirtschaftszone." In Kärnten gebe es 12.000 Bergbauern mit höchster Kompetenz in Fragen der sensiblen Bewirtschaftung, im Naturschutz und der Almbewirtschaftung. Die Zukunft sieht der Minister in der noch stärkeren Vernetzung, niemand könne allein zum Erfolg kommen: "Das beginnt beim Gasthaus, das regionale Produkte verwendet und nicht woanders einkauft, was Umweltprobleme schafft und die Wertschöpfung verlagert." Gleichzeitig müssten aber auch die bäuerlichen Produzenten in die Lage versetzt werden, hochwertige Lebensmittel in entsprechender Menge ganzjährig anbieten zu können.

LR Martinz betonte die Bedeutung des ländlichen Raums und dankte der Bundesregierung für die massive Unterstützung. Trotzdem dürfe man nicht müde werden, vor allem im Bereich der Infrastruktur in den Regionen weitere Maßnahmen gegen die Abwanderung zu setzen: "Es nützt nichts, vom ländlichen Raum zu reden, wenn keiner mehr da ist."

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