WK-Vizepräs. Gunzer kritisiert einseitige Vergabe des Wirtschaftskammerrabattes für Mineralölindustrie

Gleichbehandlung für alle Zwangsmitglieder unabdingbar

Klagenfurt (OTS) - In Reaktion auf den gestrigen ZIB1-Beitrag über den von der Wirtschaftskammer gewährten Rabatt in Höhe von 25 Prozent für die Mineralölindustrie, erklärte heute der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Kärnten, LAbg. Albert Gunzer, "es ist völlig absurd, wenn die Wirtschaftskammer behauptet, dass zwar die Umsätze explodierten, aber nicht die Erträge". Die OMV habe 2004 nach eigenen Angaben Hunderte Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet und prognostiziere für 2005 bereits Rekordgewinne. Für diese Ergebnisse bekomme sie als Belohnung von der Wirtschaftskammer 25 % Beitragsrabatt, empört sich heute Vizepräsident Abg. Albert Gunzer.

"Tatsache ist, dass alle Unternehmer unter den hohen Treibstoffpreisen stöhnen", so Gunzer, der darauf aufmerksam macht, dass ganz besonders die klein- und mittelständische Wirtschaft davon betroffen ist, vor allem die Spediteure, Frächter, Busunternehmer usw., die um ihre Existenz kämpfen und zum Teil schon verloren haben.

Gunzer verlangt daher vehement für alle Unternehmer den gleichen Rabatt wie ihn die Mineralölwirtschaft erhält. "Denn es sind alle Unternehmer vom Gesetz her Zwangsmitglieder und deshalb müssen auch alle gleich behandelt werden. Ansonsten ist das Kammersystem in Frage zu stellen", schloss Gunzer.

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