Strache fordert als Sofortmaßnahme eine temporäre Mehrwertsteuersenkung bei Benzinpreisen!

Steuerreformdiskussion wird unehrlich geführt! Benzinpreissenkung jetzt!

Wien, 29-07-2005 (fpd) - Eine temporäre Mehrwertsteuersenkung um 10% bei den Benzin- und Dieselpreisen forderte heute der Bundesparteiobmann der FPÖ, Heinz-Christian Strache. Die internationale Preisentwicklung sei zwar von Österreich aus nicht steuerbar - sehr wohl könnte jedoch der Staat Sofortmaßnahmen ergreifen, um die Österreicher zu entlast.

Daß die Autofahrer mittlerweile nur mehr als "Melkkühe der Nation" gesehen würden, sei auch daran zu erkennen, daß die Mehrwertsteuer z.B. auf Diesel in den letzten 7 Jahren um 80% gestiegen sei. Am 17.11.1998 kostete ein Liter Diesel in Österreich durchschnittlich 0,579 Euro. Die Mehrwertsteuer schlug sich mit 10 Cent zu Buche. Jetzt kostet ein Liter Diesel 0,982 Euro, die Mehrwertsteuer mache mittlerweile 18 Cent aus. Diese Abzockerei zeige deutlich, daß der Staat sehr wohl bei der Preisentwicklung an Österreichs Tankstellen Verantwortung trägt.

Vor allem Diesel-Fahrer werden derzeit abgezockt. Zuerst habe man durch den vergleichsweise niedrigen Preis für Dieselkraftstoff viele Autofahrer dazu bewegt auf ein Dieselfahrzeug umzusteigen, jetzt werde die Preisschraube kräftig angezogen. Daher sei als Sofortmaßnahme eine Mehrwertsteuersenkung unumgänglich. Die höchst eigenwillige Steuerreformdiskussion der letzten Tage wäre jedenfalls wesentlich glaubwürdiger, wenn man die Österreicher dort entlastet, wo sie es auch spüren - und das ist nun mal vor allem auch an den Tankstellen, so Strache abschließend. (Schluß) jen

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