"Konsument" testet Beratungsqualität

Stärken und Schwächen der Finanzdienstleister.

Wien (OTS) - Überregionale Allfinanzvermittler liefern die professionellsten Analysen, Vermögensberater bieten die besten Produkterklärungen und Banken verkaufen topsichere, aber meist standardisierte Produkte aus eigenem Haus. Kurz: Die rundum ideale Beratungsbranche gibt es nicht. Diese abschließende Bilanz zieht das Verbrauchermagazin "Konsument", das in den vergangenen Monaten die Beratungsqualität der verschiedenen Finanzdienstleistungssparten getestet hat und in seiner August-Ausgabe die Stärken und Schwächen der einzelnen Branchen vergleicht.

Die professionellsten und aussagekräftigsten Situationsanalysen lieferten die Vermittlerfirmen. Während die gewerblichen Vermögensberater immerhin noch durchschnittlich abschnitten, interessierten sich die Banken - bis auf eine Ausnahme - wenig bis gar nicht für die finanzielle Ausgangslage der "Konsument"-Tester.

Wer schon einen guten Überblick über seine finanziellen Verhältnisse hat und sich über einzelne Produkte und deren Vor- und Nachteile informieren möchte, ist bei den gewerblichen Vermögensberatern bestens aufgehoben - sie erklärten alles klar und umfassend. Banken bieten dagegen nur konzerneigene, standardisierte Produkte an. Vermittlerfirmen beschränken sich bei der ausführlichen Beratung meist auf ein konkretes Angebot.

Umfassende Beratung braucht Zeit. Im Schnitt nahmen die Gespräche bei den Vermittlerfirmen und Vermögensberatern um fast eine Stunde mehr in Anspruch als bei den Banken. Sowohl Vermittler als auch nahezu alle Vermögensberater trennten strikt zwischen einem Analysegespräch und einer Anlageempfehlung - bei Banken war das nur in wenigen Fällen Standard.

Vor Vertragsabschluss ist es ratsam, mehrere Anbieter miteinander zu vergleichen. "Konsument"-Finanzexperte Bernd Lausecker empfiehlt:
"Um optimal beraten zu werden, lohnt es sich, die Stärken der einen Branche mit denen der anderen zu kombinieren: Die ausführliche Analyse vom Finanzvermittler, die umfassende Produktberatung vom Vermögensberater und zum Drüberstreuen noch die Meinung eines Bankberaters."

Die vollständige Stärken-Schwächen-Analyse gibt’s im August-"Konsument", die einzelnen Tests der Finanzdienstleister sind in den "Konsument"-Ausgaben Mai, Juni und Juli 2005 nachzulesen. Alle Ergebnisse gibt`s auch unter www.konsument.at.

Rückfragen & Kontakt:

Testmagazin "Konsument"
Mag. Sabine Burghart
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/588 77 - 256

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