Keine Probleme bei Speiseeis

Untersuchungen der AGES zeigen: Keine Belastung durch Salmonellen und andere Lebensmittelvergifter

Wien (OTS) - Speiseeis hat derzeit wieder Hochsaison. Aus Sicht
der Lebensmittelsicherheit ist das auch durchaus in Ordnung: "Diese Saison haben wir noch gar keine Proben, die als gesundheitsschädlich eingestuft werden mussten", sagt Rainer Bernhart, stellvertretender Bereichsleiter Lebensmitteluntersuchung in der AGES, der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH: "Auch in den vergangenen Jahren haben wir nur sporadisch Salmonellen oder andere gesundheitsschädliche Keime im Speiseeis gefunden."

Riechen, kosten, unters Mikroskop

Im heurigen Jahr wurden bereits über 500 Proben in den Labors der AGES-Institute für Lebensmitteluntersuchung auf ihre Sicherheit hin untersucht. Der Großteil stammt mit über 90 Prozent aus der gewerblichen Erzeugung, die übrigen Proben kommen aus industrieller Erzeugung. Die Untersuchungen erfolgen gemäß der Speiseeisverordnung. Neben der organoleptischen Prüfung - die Proben werden von speziell geschulten AGES-Mitarbeitern auf Geruch und Geschmack untersucht -werden die Proben auch mikrobiologisch auf verschiedene Keime getestet. Besonderes Augenmerk wird auf gesundheitsschädliche Keime und Lebensmittelvergifter wie Salmonellen, Enterokokken, Staphylokokken oder Coli-Bakterien gelegt.

Manchmal Hygienemängel

Im Vorjahr wurden rund 13 Prozent der Proben nach der Speiseeisverordnung beanstandet, heuer waren es bisher ca. 13,5 Prozent. Grund für die Beanstandung ist in den meisten Fällen eine erhöhte Anzahl vermehrungsfähiger Keime, die auf Hygienemängel schließen lässt, aber noch keine Gefahr für die Gesundheit darstellt. Geahndet werden derartige Beanstandungen mit Verwaltungsstrafen, die von den jeweiligen Bezirksverwaltungsbehörden verhängt werden.

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