ÖBB: Zugsunglück in Gramatneusiedl

Ostbahn bis morgen Abend unterbrochen - Schienenersatzverkehr eingerichtet

Wien (OTS) - Im Bereich des Bahnhofes von Gramatneusiedl auf der Ostbahnstrecke hat sich heute ein Zusammenstoß zwischen einem Eilzug-und einem Güterzug ereignet, wobei vier Schwer- und neun Leichtverletzte zu beklagen waren. 29 Fahrgäste blieben unverletzt.****

Das Rote Kreuz hat für die Angehörigen unter der kostenlosen Rufnummer 0800/234 144 eine Hotline eingerichtet.

Zu dem Unfall kam es heute um 11.26 Uhr. Der Personenzug E 2618 war von Pamhagen (Burgenland) Richtung Wien-Südbahnhof unterwegs und hatte einen planmäßigen Aufenthalt im Bahnhof Gramatneusiedl. Der Güterzug war vom Zentralverschiebebahnhof Kledering nach Bruck a. d. Leitha unterwegs. Als der Güterzug im Bahnhofsbereich Gramatneusiedl einen planmäßigen Gleiswechsel vollzog, kam es zum Zusammenprall der beiden Züge, wodurch drei Reisewagen und vier Wagen des Güterzuges umgestürzt sind.

Es wurde umgehend eine genaue Untersuchung eingeleitet, um die Unfallursache zu klären. Zurzeit tagt die Unfallkommission noch. Es wird in alle Richtungen ermittelt, derzeit deutet alles darauf hin, dass ein Halt-zeigendes Signal vom Eilzug überfahren wurde. Wie es dazu kommen konnte, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch Inhalt der Untersuchungen.

Die Ostbahnstrecke bleibt voraussichtlich bis morgen Abend unterbrochen. Die Fernreisezüge von und nach Budapest sowie die Eilzüge von und nach Bratislava werden umgeleitet. Die Nahverkehrszüge werden im Schienenersatzverkehr zwischen den Bahnhöfen Himberg und Götzendorf geführt.

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