Oberösterreicher spendeten 165.000 Euro für den Marien-Dom

Linz (OTS) - Nicht weniger als 165.000 Euro spendeten die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher in den vergangenen Wochen für die dringend notwendige Restaurierung des Maria-Empfängnis-Domes in Linz. Drehscheibe der Spendaktion war das NEUE VOLKSBLATT, dessen Leser allein 50.000 Euro zur Verfügung stellten. Dazu kam noch eine im Zusammenhang mit der VOLKSBLATT-Aktion erfolgte anonyme Spende eines Ehepaares im Umfang von 100.000 Euro. Und schließlich brachte ein Benefizkonzert den Reinerlös von 15.000 Euro.

Der Linzer Bischof Maximilian Aichern und Landeshauptmann Josef Pühringer zeigten sich von der Spendenbereitschaft der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher beeindruckt. Aichern sprach von einem großen Zeichen der Solidarität der Bevölkerung mit dem Marien-Dom, einem der Wahrzeichen des Bundeslandes. Pühringer bezeichnete den Dom als "ein wichtiges Stück Oberösterreich" und dankte alle Spenderinnen und Spendern.

Der Maria-Empfängnis-Dom, mit dessen Errichtung unter Bischof Rudigier im 19. Jahrhundert begonnen wurde und dessen Weihe im Jahr 1924 erfolgte, hat in der Vergangenheit durch Wetter- und Umwelteinflüsse massiven Schaden genommen. Vor allem am Turm hat der Sandstein schwer gelitten. Dies stellte sich erst in jüngster Zeit heraus. Dadurch erwachsen der Diözese zusätzliche Renovierungskosten. Durch die Spendenaktion wurde ein erheblicher Teil dieser zu erwartenden Mehrkosten aufgebracht. (Ende)

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