Schluss mit Kettenverträgen für Wiener Magistratsmitarbeiter!

SPÖ Wien spart auf Kosten der Niedrigstverdiener, aber großzügige Pensionsregelung für Beamte

Wien (OTS) - Die stv. BZÖ-Obfrau LAbg. Heike Trammer forderte
heute SPÖ-Stadträtin Sonja Wehsely auf, Bedienstete der Stadt Wien nicht mehr länger mit Kettenverträgen zu beschäftigen. Das Dienstverhältnis mit dem Magistrat endet exakt nach 10 Monaten. Dann werden die Bediensteten 2 Monate in die Arbeitslosigkeit geschickt und erhalten statt 1200 Euro Monatslohn nur mehr 700 Euro Arbeitslosengeld. Nach diesen 2 Monaten werden sie wieder von der Stadt Wien beschäftigt. "Nachdem ein Bediensteter der MA 48 auf diese Missstände aufmerksam gemacht hat, melden sich immer mehr Magistratsmitarbeiter, die ebenfalls solche Verträge aufgezwungen bekommen. Dieser Skandal weitet sich aus. Auch das Stadtgartenamt und die Kanalreinigung sind betroffen", kritisierte Trammer.

Trammer wies darauf hin, dass die Mitarbeiter durch diesen Kettenvertrag Verdienstentgang und fehlende Erwerbsmonate für die Pension hätten. Auch bei Banken erhalten sie keinen Kredit. "Während die Wiener SPÖ auf der einen Seite für ihre Beamten eine großzügige Pensionsregelung beschließt, spart sie auf Kosten der Niedrigstverdiener".

"Diese Sache stinkt zum Himmel. Einmal mehr zeigt sich, dass der Mensch im roten Wiener System unter die Räder kommt", so Trammer abschließend. (Schluss) lb

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