Fachhochschulen: Standortneutrale Finanzierungszusage des Landes und Clusterbildung

Diskussion mit Vertretern des Landes, der Standortgemeinden und der Fachhochschule - Cluster in Feldkirchen, Spittal sowie Klagenfurt oder Villach

Klagenfurt (LPD) - Zur Diskussion über die Zukunft der Fachhochschule Technikum Kärnten bzw. der einzelnen Fachhochschulstandorte trafen sich heute, Montag, Vertreter des Landes, der Fachhochschule und der Standortgemeinden in Klagenfurt. Dabei einigte man sich darauf, dass die Landesregierung in der Sitzung am 13. September eine standortneutrale Finanzierungszusage an das Technikum beschließen wird und drei Cluster nach Studienbereichen gebildet werden. Sozial-Studiengänge sollen demnach in Feldkirchen, Architektur und Bau in Spittal/Drau zusammengefasst werden. Die Studiengänge aus dem technischen Bereich sollen entweder nach Villach oder nach Klagenfurt kommen, die Entscheidung darüber wird die Fachhochschule Technikum Kärnten fällen. Eine offensive fünfjährige Phase soll die Standorte in einen Wettbewerb untereinander versetzen, um bis 2010 die Studentenzahlen massiv zu erhöhen und Strukturen sodann weiter zu bereinigen.

Fachhochschulreferent Landeshauptmann Jörg Haider betonte in der Diskussion, dass jede Standortgemeinde Anstrengungen unternehmen müsse, um das Konzept umzusetzen und die Standorte zu profilieren. Es sei dringend notwendig, die Studentenzahlen von derzeit über 800 auf die bewilligten 1.200 zu erhöhen, da der Bund durch den Studentenmangel aus der Zahlungsverantwortung komme. Weiters möchte Haider vor allem im wichtigen technischen Bereich eine "international herzeigbare" Fachhochschule.

Landesrat Gerhard Dörfler, der vom zuständigen Referenten LH Haider als Koordinator in der Fachhochschulfrage beauftragt wurde, sprach von einer jetzt guten Zukunftsvision für die Fachhochschule. Aus der nunmehr herbeigeführten Wettbewerbssituation erwartet er sich positive Impulse. Es gelte die Studentenzahlen zu erhöhen, meinte er und sprach von möglichen 1.500 Studenten. Zudem sollten alle Verantwortlichen im Sinne des Fachhochschulstandortes Kärnten für positive "Offensivschlagzeilen" sorgen.

Seitens der Kärntner Landesregierung nahmen an der Diskussion im Spiegelsaal Landesrätin Gaby Schaunig, Landesrat Reinhart Rohr und Landesrat Josef Martinz teil. Ebenfalls anwesend waren die Bürgermeister Helmut Manzenreiter (Villach), Robert Strießnig (Feldkirchen) und Gerhard Köfer (Spittal/Drau) sowie aus Klagenfurt Vizebürgermeister Ewald Wiedenbauer und Stadtrat Dieter Jandl. Von der Fachhochschule Technikum Kärnten waren u.a. Rektor Herbert Stögner, Geschäftsführerin Irene Müller und Vorstandsvorsitzender Hans Peter Haselsteiner anwesend.
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