Touristenbuskonzept - SP-Driemer: Wiener ÖVP kommt einmal mehr zu spät!

Wien (SPW-K) - "Die Wiener ÖVP kommt mit dem von ihr soeben vorgestellten Touristenbuskonzept einmal mehr mit einer Initiative zu spät. Wien hat ein solches bereits ausgearbeitet und vor einiger Zeit der Öffentlichkeit präsentiert. Dieses Konzept wird nun Zug um Zug umgesetzt", stellte Montag der Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Wiener Gemeinderates, Johann Driemer, in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu dem Vorstoß von VP-Verkehrssprecher Gerstl fest. "Mit dem Konzept der Stadt wird jedenfalls eine neue Qualität im Ablauf des Busverkehrs wie ebenso eine Steigerung des Halte- bzw. Parkangebots geschaffen", betonte der SP-Gemeinderat.

Das gemeinsam von der Stadt, der Wiener Wirtschaftskammer und dem Tourismusverband nach umfassenden Untersuchungen und intensiven Diskussionen erarbeitete Wiener Buskonzept sehe eine ganze Reihe von Maßnahmen vor, die einerseits auf die unverzichtbare Bedeutung des Bustourismus für Wien und andererseits auf das Verkehrsgeschehen Rücksicht nehmen, setzte Driemer fort. Neben der Freigabe bestimmter Busspuren auch für besetzte Reisebusse und die Schaffung von Sonderspuren würden u.a. auch neue Ein- und Ausstiegsstellen sowie die Errichtung neuer Busparkplätze Entlastungen im Verkehrsablauf bringen. Viele der von Gerstl vorgeschlagenen Maßnahmen würden ohnehin im Buskonzept der Stadt enthalten sein, betonte Driemer.

Erstaunt zeigte sich Driemer über die Kritik Gerstls bezüglich der Informationen über das Wiener Buskonzept. Die Wiener Wirtschaftskammer und ihre Präsidentin, Brigitte Jank, so Driemer, hätten einen wesentlichen Beitrag für das Zustandekommen des Konzepts geleistet und auch die Wiener ÖVP über deren Wunsch sicherlich jederzeit über die Materie eingehend informieren können. Offensichtlich habe aber Gerstl einen so schlechten Kontakt zu seiner Parteifreundin, dass er nun etwas fordere, was ohnehin verwirklicht werde, schloss Driemer. (Schluss)

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