Martinz: ÖVP-Linie der Verlässlichkeit setzt sich durch

Regionales Konzept der Fachhochschule Kärnten soll beibehalten werden

Klagenfurt (OTS) - Als erfreulich bezeichnete heute ÖVP-Obmann LR Josef Martinz das Einschwenken von BZÖ und SPÖ auf die ÖVP-Linie, die von Anfang an eine Aufrechterhaltung der bestehenden Fachhochschul-Standorte verlangt habe. Beim heutigen Fachhochschul-Gipfel in der Kärntner Lan-desregierung habe er, Martinz, die übrigen Parteien von der Notwendigkeit einer verlässlichen und nachhaltigen Bildungspolitik auch in den dezentralen Regionen überzeugen können. Martinz: "Die leidige Diskussion verunsichert lediglich die der-zeitigen und künftigen Studierenden an dieser hochwertigen Bildungseinrichtung. Unser Wunsch ist und bleibt es, die bestehenden Standorte bei bestmöglicher Nut-zung möglicher Synergieeffekte und Clusterbildungen aufrecht zu erhalten."
Wie Martinz betonte, dürfe es sich bei den politischen Unterstützungserklärungen für die Regionen Kärntens und seine Bewohner nicht nur um Lippenbekenntnisse handeln. Dazu sei ein akademisches Bildungsangebot ebenso wichtig wie infrastrukturelle Investitionen und Beschäftigungsimpulse. Deshalb trete die ÖVP Kärnten nach wie vor vehement für die Fortsetzung des regionalen Konzepts der Fachhochschule ein. Parallel dazu müsse im Rahmen eines Bildungsgipfels die verstärkte Schaffung von Clustern in den angebotenen Studiengängen ebenso diskutiert werden wie die optimale Verschränkung mit der Universität Klagenfurt.
Auf Basis der heutigen Gespräche sei nun der Vorstand der Fachhochschule Tech-nikum Kärnten am Zuge, entsprechende Vorschläge auszuarbeiten, wie dem ur-sprünglichen Beschluss der Kärntner Landesregierung nach einem regionalisierten Bildungsangebot entsprochen und gleichzeitig durch Verbesserungen im Management die Kosten für die öffentliche Hand in einem vertretbaren Rahmen gehalten werden könnten. Martinz: "Einfallslose Konzentrationsforderungen auf einen oder zwei Standorte sind nicht genug, ich verlange auch vom FH-Management mehr Kreativität, wie der Bildungsauftrag erfüllt werden kann."
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