Hungerkrise in Niger, Mali, Mauretanien und Burkina Faso

Wien (Rotes Kreuz) - Fast 8 Millionen Menschen in Niger, Mali, Mauretanien und Burkina Faso sind von einer schweren Hungerkrise bedroht. Ausgelöst wurde diese durch eine Dürrperiode sowie Heuschreckeninvasionen im vergangenen Jahr. Am alarmierendsten ist die Lage in Niger, wo 3,6 Millionen betroffen sind und etwa 350.000 Kinder an akuter Unterernährung leiden.

Das Rote Kreuz gibt einen Spendenaufruf über EUR 11,5 Mio. heraus. Damit sollen 222.000 Bedürftige über die nächsten 6 Monate mit Nahrungsmitteln, Saatgut, Viehfutter und mobilen Ernährungszentren für Kinder unter 5 Jahren unterstützt werden.

"Wir haben noch ein kurzes Zeitfenster, um eine extreme Krise abzuwehren", warnt Langdon Greenhalgh, der die Rotkreuzhilfe international koordiniert. "Wir müssen mit den Verteilungen Anfang August beginnen, wenn wir massiven Hungertod vermeiden wollen."

Das Österreichische Rote Kreuz ruft zu Spenden auf das Konto 2.345.000 bei der PSK (BLZ 60000) auf. Kennwort "Hungerhilfe Afrika".

Spenden auch online unter https://spende.roteskreuz.at.

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