VP-Gerstl: Wiener Buskonzept nicht nur ankündigen, sondern auch umsetzen

Wien (OTS) - Wien (VP-Klub) "Die Stadtregierung ist dringend aufgefordert, endlich Maßnahmen umzusetzen, um Wiens Touristenbusverkehr stadtverträglicher und damit auch touristenfreundlicher zu machen." Dies sagte heute ÖVP Wien Verkehrssprecher LAbg. Wolfgang Gerstl im Rahmen einer Pressekonferenz. Das nunmehr vorliegende Busverkehrskonzept für Wien, auf das die Wiener jahrelang warten mussten, bezeichnete Gerstl als Torso, das in seinem Inhalt noch hinter dem Konzept des Jahres 1993 zurücksteht. Obendrein enthalte man der Öffentlichkeit die Langfassung des Konzeptes vor, dessen Überschriften durchaus Interessantes vermuten lassen. "Offensichtlich will hier die Stadtregierung einfach Planungen verschweigen, die alle Wienerinnen und Wiener direkt betreffen" so Gerstl.

Gerstl verlangt daher die Offenlegung des gesamten Busgaragenkonzeptes. Aus dem Konzept von Prof. Knoflacher griff er den Vorschlag für die Schaffung einer Betreibergesellschaft für die Organisation des Busverkehrs in Wien auf. Als Ergänzung zu den bisherigen Überlegungen zu einer Optimierung des Wiener Touristenbusverkehrs schlägt Gerstl die Schaffung einer Buszentrale vor, die mittels GPS-Einrichtungen die bereits vom Herkunftsort angemeldeten Busse verkehrsfreundlich leitet. Weiters sollen bei den U-Bahn Endstellen Parkplatzmöglichkeiten für Busse geschaffen werden. Für Bustouristen, die trotzdem eine direkte Verbindung zu den Sehenswürdigkeiten beanspruchen, wäre ein Busshuttlesystem zu schaffen. Eine bessere Überwachung der Ein- und Ausstiegsstellen für Busse könne nur durch die von der ÖVP Wien immer wieder geforderte Stadtwache übernommen werden. Zudem verlangte Gerstl eine Busgarage am Schönbrunner Vorplatz, die Prüfung der teilweisen Umnutzung der Parkgarage vor dem Museumsquartier als Busgarage sowie die Einplanung einer Busgarage beim neuen Zentralbahnhof Wien.

VP-Kühnel : Innenstadt leidet immer mehr unter Touristenbussen

"Der Busverkehr innerhalb der Ringstraße wird für die Bewohner immer mehr zur Belastung", ergänzte in diesem Zusammenhang der Bezirksparteiobmann der ÖVP Innere Stadt, BR Eduard-Franz Kühnel. Deshalb forderte er die Beseitigung der Ein- und Ausstiegsstellen am Stephansplatz. Hingegen solle man den Ausbau des schon vorhandenen Busparkplatzes am Schwedenplatz forcieren. Dies wäre auch kurzfristig möglich. Angesichts der Ausbaupläne für das Ronacher sei ein Busverkehrskonzept für diesen Bereich der Innenstadt mehr als fällig. Allerdings warte man trotz Zusagen des Rathauses hier immer noch vergebens auf Lösungsvorschläge. Gerade das Mozartjahr könnte ein Anlass sein, entsprechende Konzepte rasch zu erproben, zu evaluieren und dann zu realisieren. "Die Umsetzung eines wirksamen Buskonzeptes für Wien wäre aber besonders im Hinblick auf die Fußball EM 2008 wichtig", schloss Kühnel.

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